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AWO Wiesbaden

Neue Geschäftsführung bei der AWO Wiesbaden  

Die AWO Wiesbaden setzt in den schwierigen Zeiten auf eine Doppelspitze. Zur Verstärkung tritt in der Geschäftsführung Karsten Kienitz Verstärkung an die Seite von Interimsgeschäftsführerin Dr. Andrea Piro, die im Rahmen eines verlängerten Übergangsprozess am Bord bleibt.

Volker Watschounek 4 Jahren vor 0

Die AWO Wiesbaden strebt eine umfangreiche Sanierung an. Ziel ist es sich von den Altlasten zu trennen und neu zu beginnen. Die neue Doppelspitze steht für einen Neuanfang.

Die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wiesbaden e.V. (AWO Wiesbaden) hat seit dem 1. Dezember 2020 einen neuen Geschäftsführer. Karsten Kienitz verstärkt die AWO-Leitung und wird zusammen mit Dr. Andrea Piro, die als Interims-Geschäftsführerin in einer Übergangsphase die Aufarbeitung der Altlasten früherer AWO-Vorstände sowie die Neuaufstellung des Kreisverbandes weiter begleitet, das Sozialunternehmen leiten.

„Es freut uns sehr, dass wir gerade zu Beginn der herausfordernden Sanierungszeit mit Karsten Kienitz eine zusätzliche Konstante schaffen können. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam den Grundstein für eine wirtschaftlich gute Zukunft legen können.“ – Dr. Andrea Prio

Um die AWO auch während der Restrukturierungsphase geplant und nachhaltig aufzustellen, wird die Geschäftsführerin länger als geplant an Bord bleiben. Es sei immer ihr Ziel gewesen, den Kreisverband stark zu machen und verlorengegangenes Vertrauen zurückzugewinnen, erklärt Prio weiter. Wir haben hier einige Steine ins Rollen gebracht, gemeinsam können wir jetzt mit Karsten Kienitz den kompletten Neuanfang wagen. Der neue Geschäftsführer Kienitz war zuvor Senior Manager bei KPMG und bringt strategische Expertise mit – insbesondere mit Blick auf die Gesundheitsbranche.

„Die Geschäftsführung der AWO Wiesbaden zu übernehmen, freut mich sehr – auch wegen der neuen Kollegen. Gerade mit Blick auf die Sanierung war uns allen dieser Schritt jetzt wichtig: Um unsere Kompetenzen für ein Zukunftskonzept des Kreisverbandes einzusetzen.“ – Karsten Kienitz, Geschäftsführer AWO Wiesbaden

Die AWO Wiesbaden ist als sozialwirtschaftliches Unternehmen Träger von Kindertagesstätten, Pflegezentren, Familienbildungsstätten und weiteren Einrichtungen. Am 24. November stellte die sie einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung. Grund ist die defizitäre Lage des Kreisverbandes, hervorgerufen durch jahrelanges Missmanagement und chaotische Geschäftsführung der früheren AWO-Verantwortlichen. Durch die Sanierung strebt die AWO Wiesbaden an, sich von diesen Altlasten zu trennen und neu zu beginnen. Eine neue Geschäftsführung wurde schon länger angestrebt und in einem strukturierten Prozess vorbereitet. Der laufende Geschäftsbetrieb in den Einrichtungen der AWO wird dabei unverändert und vorerst in Doppelbesetzung fortgeführt.

 „Mit Herrn Kienitz haben wir einen echten Vollprofi für die AWO gewinnen können, der uns sowohl kurzfristig in der Sanierungsphase wie auch langfristig mit Blick auf die weitere strategische Ausrichtung der AWO Wiesbaden hervorragend weiterbringen wird.“ – Wolfgang Hessenauer, AWO Vorstand

Die AWO-Vorstände, Wolfgang Hessenauer und Franz Betz, freuen sich auf die Verstärkung durch Karsten Kienitz. Die künftige Verantwortung durch die Geschäftsführung von Herrn Kienitz und übergangsweise von Frau Dr. Piro stelle eine gute Basis dar, um neben der Sanierung auch die vielfältigen Angebote der AWO Wiesbaden fortführe zu könne,fügt Betz hinzu.

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Die offizielle Internetseite der AWO Wiesbaden finden Sie unter www.awowiesbaden.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.