Frédéric Chopins Werke sind durch seinen Hang zur individuellen Gestaltung von Anfang und Ende geprägt. Ein Musterbeispiel dafür sind die Mazurken.

Charakteristisch für Chpoins Mazurken sind die Idee von zyklischen Formen und das Prinzip der Rahmenbildung. Ebenso deutlich sind wie die zahlreichen, ins Offene verweisenden Schlussbildungen, die ohne die romantische Vorstellung des Fragmentarischen nicht zu denken sind.

Daniel-Honsack-Konzerte, kurzgefasst

Konzert: Werke von Frederic Chopin und Sergei Prokofieff für Flöte und Klavier
Wann: Freitag, 2. Juni , 19:00 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr
Wo:Nauroder Forum, Kellerskopfstraße 4, 65207 Wiesbaden
Eintritt: frei

Im Rahmen der Daniel-Honsack-Gedächtniskonzerte trifft Chpoins musikalische Charakteristik auf die Moderne. Am 2. Juni im Nauroder Forum gespielt von der Flötisti Ema Bajc und der Pianist Paweł Sobowiec werden einzigartige Klanbilder hörbar.

„Undine“ und „Troiseme Sonate“.

An diesem Abend mit Flöte und Klavier bekommen die Zuhörer sowohl klassische, als auch moderne Werke zu hören. Paweł Sobowiec eröffnet den Abend auf dem Klavier mit vier Mazurken von Frederic Chopin, gefolgt von einer Klaviersonate von Sergei Prokofieff. Die gemeinsamen Stücke von Flöte und Klavier stammen aus Carl Reineckes „Undine“ und von Philipp Gauberts „Troiseme Sonate“.

Romantik der Fragmente

Bereits Robert Schumann erkannte die besondere Rolle Frédéric Chopins innerhalb dieser Entwicklung. In einer Mischung aus Bewunderung und Kritik konstatiert er in seiner Rezension der Sonate in b-Moll op. 35: „So fängt nur Chopin an, und so schließt nur er: mit Dissonanzen durch Dissonanzen in Dissonanzen.“

Zur Person Pawel Sobowiec

1987 geboren begann er bereits im Alter von sieben Jahren Klavier zu spielen. Er schloss sein Studium des Klavierspiels an der Frédéric Chopin Musikuniversität in Warschau ab. Bereits in jungen Jahren gewann Paweł Sobowiec einige Preise und den Kulturförderpreis des Rotary Club Mainz-Churmeyntz. Im März 2015 wirkte Paweł Sobowiec beim Chopin Marathon in Darmstadt mit, welcher von der Chopin Gesellschaft Deutschland e.V. organisiert wurde.

Zur Person Ema Bajc

Die Flötistin, Jahrgang 1994, begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von acht Jahren. Nach dem Abschluss der Jugendmusikschule studierte sie an der Hochschule für Musik in Mainz. Sie gewann etliche Preise auf regionaler und internationaler Ebene. Seit 2013 ist Ema Bajc Mitglied des Bläserquintetts „Ensemble Fantastique“, mit dem sie 2015 das Projekt Kinderkonzerte „Rabauken und Trompete“ in Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt spielte. Im Jahr 2016 hat sie im Mainzer Staatsorchester im Rahmen des Jungen Ensembles Philharmonie mitgewirkt.

Über Daniel Honsack

Daniel Honsack (1976-2009) rief unter anderem im Jahr 2009 die Konzertreihe im Biebricher Rathaus ins Leben und schuf damit eine Plattform für junge Künstler am Beginn ihrer Karriere. Dieses Projekt war sein letztes, bevor er im Dezember 2009 einer schweren Krankheit erlag.
Heute wird die Konzertreihe von seiner Lebensgefährtin Sandra Wintermeyer und der Saxophonistin Steph Winzen in seinem Gedenken weitergeführt und vom Ortsbeirat sowie der Ortsverwaltung Naurod unterstützt.

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