Alte Möbel, sperrige Gegenstände – Privathaushalte haben am 12. und 13. November wieder die Gelegenheit in Naurod den Sperrmüll nach draußen zu stellen. 

Die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) weisen darauf hin, dass die  die nächsten Sperrmüll Abfuhren für Privathaushalte terminiert sind. Anders als im Rest von Wiesbaden gibt es im nördlichsten Stadtteil keine individuell vereinbarten Sperrmülltermine, sondern vier feste Termine pro Jahr.

Diesmal donnerstags und freitags

Den ELW ist es wichtig, überall in Wiesbaden gerade auch in Zeiten von Corona einen guten Sperrmüll-Service zu bieten und illegale Wildablagerungen schnell zu beseitigen. In den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass die ELW derzeit am Anfang der Woche – montags bis mittwochs – alle Sperrmüllwagen für den Innenstadtbereich benötigen. Aus diesem Grund findet die nächste Sperrmüllabholung in Naurod am Donnerstag und Freitag und nicht wie gewohnt am Dienstag und Mittwoch statt. Falls sich die Umstellung bewährt, bleibt die Änderung auch für den Termin im
November und das nächste Jahr bestehen.

Zur Abholung und Einsammlung wird Naurod in zwei Teile geteilt. Am Donnerstag, 27. August 2020, sind die Mitarbeiter der ELW östlich der Auringer Straße und der Obergasse unterwegs. Am Freitag, 28. August 2020, sind sie dann in den westlich gelegenen Straßen sowie der Siedlung Erbsenacker unterwegs. Eine detaillierte Auflistung der Straßen steht auf www.elw.de und hängt in der Ortsverwaltung Naurod aus.

Müll durchwühlen verboten

Wer sperrige Gegenstände entsorgt muss bedanken, dass er seinen Sperrmüll erst am Vorabend des jeweiligen Sammeltermins am Straßenrand abstellen darf. Vorabend wird dabei wörtlich genommen. Seit Anfang 2017 wird das vorzeitige Herausstellen von Sperrmüll mit Bußgeldern geahndet. Die Stadt Wiesbaden möchte damit das Stadtbild sauber halten und illegalen Müllsammlern ihr Handeln erschweren. Das Durchwühlen von Müllbergen ist nämlich untersagt. Mitarbeiter des Umweltamtes kontrollieren das immer wieder vor Ort.

Was gesammelt wird – und was nicht

Nauroder Bürger, die diesen Service nutzen möchten, werden von der ELW gebeten, den Abfall in zwei Kategorien zu sortieren: sperrige Möbelstücke und Bodenbeläge sowie Metallteile oder Elektrogeräte. Gebündelte Grünabfälle gehören eben so wenig zum Sperrmüll wie Aquarien, Spiegel oder Glasscheiben. Diese gehören, wie jeder nicht sortierbare Rest, in den Restabfallbehälter. Ist der Spiegel zu einfach zu groß, empfiehlt es sich diesen in eine Decke einzuschlagen und zu zerkleinern.

Hinweis der ELW

Wenn möglich soll bei Möbeln, die seit August zum Elektro(nik)-Schrott zählen, die elektrischen Bauteile vom Rest getrennt werden. Soweit möglich, sollten Motoren oder Lampen ausgebaut werden. Ohne Elektronik gehört das Möbelstück dann zum Sperrmüll. Die elektronischen Bauteile sind über die entsprechenden Container die Wertstoffhöfe  zu entsorgen.

Nicht zum Sperrmüll gehören: 1. gebündelte Grünabfälle, 2. Glasscheiben (beispielsweise Aquarien) und Spiegelglas; sie gehören auch nicht in den Glascontainer und dürfen nur noch an der Kleinannahme kostenpflichtig abgegeben werden, 3. Restabfälle; deshalb werden Kartons und Säcke bei der Sperrmüllsammlung nicht mitgenommen.

Bei Fragen stehen die Ortsverwaltung Naurod (06127 / 99 17 80) oder die ELW (0611 /31 97 00) zur Verfügung.

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Die offizielle Internetseite mit Informationen zum Sperrmüllservice in finden Sie unter www.elw.de.

 

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