Rund 45.000 Kinder nehmen jährlich an den Bus-Schulungen in Neu-Anspach teil. Der Erfolg steht für sich: Respektvoller Umgang im Personennahverkehr.

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat am Mittwoch in der Adolf-Reichwein-Schule Neu-Anspach die Busschule des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) besucht, in der Schulkinder lernen dort, wie man sich beim Busfahren richtig und respektvoll verhält.

„Es ist schön zu sehen, wie sich Kinder bereits in jungen Jahren intensiv um ein richtiges Verhalten in Bus und Bahn bemühen.“ – Ministerpräsident Volker Bouffier

Im Zuge der Initiative „Hessen lebt Respekt“ warb Bouffier gemeinsam mit RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat für den respektvollen Umgang im öffentlichen Personennahverkehr. „Es ist schön zu sehen, wie sich Kinder bereits in jungen Jahren intensiv um ein richtiges Verhalten in Bus und Bahn bemühen. Dank des spielerischen Erlernens von Umgangsformen in der Busschule, achten die Kinder aufeinander, zeigen Respekt und sind damit als ausgewiesene ‚Bushelden‘ gute Vorbilder für Mitschüler und Freunde“, sagte der Ministerpräsident.

„In rund 100 Schulungen pro Jahr im gesamten RMV-Gebiet werden Kinder zu kleinen und großen ‚Bushelden‘. Die kleinen Bushelden von heute werden die respektvollen Fahrgäste von morgen.“ – Prof. Knut Ringat, RMV-Geschäftsführer

Der RMV führt seit 1998 jährlich kostenfrei rund 100 Bus-Schulungen an Schulen und Kindergärten durch, über 45.000 Kinder und Jugendliche haben seitdem erfolgreich teilgenommen. Mit Hilfe des Projekts sollen sie befähigt werden, sicherheitsbewusst und selbstständig ihre täglichen Wege mit dem Bus zurückzulegen. In dem gut 90-minütigen Training lernten die Mädchen und Jungen der Integrierten Gesamtschule an vielen praktischen Beispiele, dass ein rücksichtsvolles und partnerschaftliches Verhalten beim Busfahren unerlässlich ist und wie Gefahren vermieden werden können.

Rücksichtnahme als Grundlage annehmen

Im Rahmen seines Besuchs sagte Bouffier, dass das Miteinander auf unseren Straßen oder in den Bussen und Bahnen besonders zu den Bereichen gehöre, in denen Respektlosigkeit deutlich zu spüren ist. „Mit der Respekt-Kampagne steuern wir dagegen.“ Gerade im öffentlichen Personennahverkehr sei Rücksichtnahme die Grundlage dafür, dass alle gemeinsam erfolgreich ans Ziel kämen. „Das Land fördert die Mobilität von jungen Menschen ab diesem Schuljahr in besonderer Weise mit dem Schülerticket. Es ist erfreulich, wenn Kinder dies in so vorbildlicher Weise nutzen, wie es die ‚Bushelden‘ zeigen.“

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