27,8 Million verabreichte Impfdosen in Deutschland. 54 Prozent der Bevölkerung hat zumindest eine Impfdosis erhalten. In Hessen sind dies 53,2 Prozent. Mit daran beteiligt, viele Praxen.

Seit Anfang April wird in Hessen auch in den Hausarztpraxen gegen Covid-19 geimpft, etwas später sind auch die Facharztpraxen und seit 7. Juni die Betriebsärzte hinzugekommen. Der stark positive Trend der Impfungen der Haus- und Facharztpraxen habe sich verstetigt und die etablierten Strukturen von Ärzte- und Apothekerschaft mit ihren Teams stellten ihr herausragendes Engagement unter Beweis, sagte Gesundheitsminister Kai Klose am Montagvormittag im Rahmen seines Besuchs mit Dr. Eckhard Starke, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH), in der Praxis von Hausärztin Dr. Carola Koch in Frankfurt. Ziel des Besuchs war es, einen Einblick in den Impfalltag der Haus- und Facharztpraxen zu erhalten und sich auf Praxisebene mit den Beteiligten auszutauschen. Sein Fazit: Zusammen mit der wertvollen Arbeit der Impfzentren steht die Impfkampagne bei den Haus- und Betriebsärzten auf einem stabilen Fundament der Pandemiebekämpfung.

„An dieser Stelle zeigt sich das besondere Arzt-Patienten-Verhältnis. Ärzte sind für ihre Patienten da. Die Praxen leisten Großartiges und das gilt selbstverständlich neben den Ärzten auch für die Medizinischen Fachangestellten. Sie hätten einen Corona-Bonus, wie ihn das Klinikpersonal vom Bund bekommen hat, schon längst verdient.“ – Dr. Eckhard Starke, stellv. Vorsitzende der KV Hessen

Mittlerweile haben die Haus-, Fach-, Betriebs-, und Privatärztinnen und -ärzte in Hessen mehr als 1,83 Millionen Impfungen durchgeführt. Da zudem auch die reguläre medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten gewährleistet wird, ist das eine enorme Leistung und ein ebensolches Engagement der Ärztinnen und Ärzte wie auch ihrer Teams.

„Ich impfe, weil es für mich als Hausärztin selbstverständlich ist, etwas gegen die Pandemie zu tun. Ich sehe hier klar meine bzw. unsere soziale Verantwortung. Weil wir uns dieser Verantwortung unter widrigsten Bedingungen stellen, halte ich es aber für wichtig, dass auch der Bund seinen Teil dieser „Abmachung“ einhält und endlich dafür sorgt, dass mehr Impfstoff planbar und verlässlich in die Praxen geliefert wird.“ –  Dr. Carola Koch.

Hintergrund – Die Belieferung und Bestellung der Praxen mit Impfstoffen erfolgt durch den Bund über die Apotheken, die wiederum beim pharmazeutischen Großhandel bestellen. Unter nachfolgendem Link veröffentlich das Bundesgesundheitsministerium die geplanten Liefermengen. Hessen erhält daran rechnerisch einen 7,5 Prozent-Anteil.

Impffortschritt

Die Übersicht über die Anzahl der Impfungen in den Haus- und Facharztpraxen, wie auch über den Stand der Erst- und Zweitimpfungen, wird gegliedert nach Landkreisen und kreisfreien Städten auf den Seiten des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht und wöchentlich hier aktualisiert.

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Einen Überblick über den Impffortschritt gibt online es unter impfdashboard.de.

 

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