Eindringlich hatte der Wiesbadener Kurier über den Pflegenotstand berichtet. Auch Angehörige leiden unter dem Mangel an Personal.

Der Wiesbadener Kurier hat in einer bewegenden Serie das Thema Pflegenotstand  in Wiesbaden aufgegriffen. Die Berichte einer Pflegerin aus Wiesbaden, einer Altenheimbewohnerin und einer Angehörigen schildern ihre alltäglichen Leiden, die alle letztendlich aus dem Mangel an Pflegekräften resultieren.

Arbeitsdruck, Schichtdienst, schlechte Vergütung

Das Pflegepersonal in Wiesbaden wie fast überall anders auch leidet unter hohem Arbeitsdruck, Schichtdienst, schlechter Vergütung, Zeitmangel und geringer Anerkennung. Die Pflegebedürftigen leiden unter fehlender Zuwendung des Personals. Dazu kommt, dass sich viele Angehörige durch das Personal oft nicht ausreichend informiert fühlen.

Über 100 Stellen in der Altenpflege sind in Wiesbadener Einrichtungen derzeit unbesetzt. Hinzu kommen weitere unbesetzte Pflegestellen in Wiesbadens Krankenhäusern. In unserer Stadt sind derzeit rund 8000 Menschen als pflegebedürftig registriert. Diese Zahl wird in den kommenden Jahren weiter steigen.

„Altenpflegerinnen und Altenpfleger und alle Beschäftigten in der Pflege leisten eine anspruchsvolle und schwere Arbeit, die besser anerkannt werden muss.“ – Simon Rottloff

Der SPD-Bundestagskandidat Simon Rottloff hat die Explosionskraft, die sich hinter dem Thema verbirgt, erkannt – und das Thema für sich mit auf die Agenda der Bundestagswahl 2017 gesetzt. Als Abgeordneter im Deutschen Bundestag setzt sich Rottloff für ein Sofortprogramm für mehr Personal in der Altenpflege ein. Ziel sei es, in der Altenpflege kurzfristig Entlastung zu schaffen. Darüber möchte sich Wiesbadens SPD-Kandidat für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege sowie dem leichteren Zugang zu Ausbildung und Studium einsetzen.

Fördern und unterstützen

Um die Pflegesituation in Deutschland ganzheitlich und langfristig zu verbessern, verspricht Rottloff zusammen mit Martin Schulz und der SPD an mehreren Stellschrauben zu drehen. Dabei sollen ältere Menschen dabei gefördert und unterstützt werden – lange aktiv in ihren eigenen vier Wänden zuhause zu leben.

In Zukunft muss in der Pflege auch wieder Zeit sein,  für einen würdevollen und menschlichen Umgang miteinander.“ – Simon Rottloff

Flächendeckende und miteinander vernetzte Angebote für Gesundheit, Pflege und haushaltsnahe Dienstleistungen sollen dies ermöglichen: Dazu zählen auch die Förderung des Umbaus zu barrierefreiem Wohnraum, der Ausbau wohnortnaher Pflegestützpunkte und das Schaffen von Alternativen. Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen möchten, sollen künftig auch mehr davon profitieren. Der Bundestagskandidat spricht hier von Familienarbeitszeit – Arbeitszeit als Freistellung von der Arbeit mit Lohnersatzleistung für die Pflege eines Angehörigen.

Bürgerversicherung

Mit der Einrichtung der Bürgerversicherung wollen wir zudem sicherstellen, dass Menschen unabhängig von Einkommen und Wohnort die beste medizinische und pflegerische Versorgung bekommen.

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