Vor 25 Jahren verübte die Rote Armee Fraktion (RAF) ihren letzten Anschlag: auf die JVA Weiterstadt. 1998 löste sie sich auf. Eine Geschichte vom Ende.

Clemens Bechtel, der in Deutschland vor allem für seine dokumentarischen Arbeiten bekannt ist, feierte in Wiesbaden zuletzt in der Spielzeit 2015.2016 mit dem Schauspiel Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester nach dem Buch von Charlotte Link, einen großen Erfolg.

Staatstheater Wiesbaden, kurzgefasst

Theater – „Verlorene Kämpfer ? Vom Ende der Roten Armee Fraktion“
Wann: Sonntag, 28. April 2019, 19:30 Uhr
Wo: Wartburg (Staatstheater Wiesbaden), Schwalbacher Str. 51, 65183 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Eintritt: 10,00 Euro, Karten Online

Jetzt ist Bechtel zurück. In dem Theaterprojekt Verlorene Kämpfer ? Vom Ende der Roten Armee Fraktion stellt der Regisseur die dritte Generation der RAF vor, Menschen, über die nicht viel bekannt ist. Doch hat sie offensichtliche Bezugspunkte zu Wiesbaden. So sind wichtige Leitfiguren der letzten RAF-Generation in Wiesbaden aufgewachsen, haben hier gelebt, gearbeitet oder gewirkt.

Spurensuche

Regisseur, Autorin und Ensemble haben sich zusammen auf Spurensuche gemacht. Sie haben nach den Geschichten hinter der Geschichte gesucht – und wollen herausfinden, warum gerade eine Stadt wie Wiesbaden zum Ausgangspunkt der letzten RAF-Generation werden konnte und wie sich deren Weg in den Untergrund vollzog.

100. Premiere in der Wartburg

Außerdem gibt es Grund zum Feiern: Seit 2003 ist die Wartburg in den Händen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Mit dem Theaterprojekt verzeichnet das Staatstheater die 100. Premiere in seiner Außenspielstätte an der Schwalbacher Straße. Es spielen Mira Benser, Lina Habicht, Benjamin Krämer-Jenster, Bettina Römer, Linus Schütz, Paul Simon.

Hinter den Kulissen

Regie Clemens Bechtel
Text Maxi Obexer
Bühne Matthias Schaller
Kostüme Vesna Hiltmann
Dramaturgie Susanne Birkefeld

 

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