Wenn sich Musiker auf der Bühne treffen, Melodien spielen und plötzlich zu improvisieren beginnen, sprechen Jazz Freunde von einer Session. Andere sagen Jazz-Session.

Ganz gleich wie Sie das Kind nennen: Einmal im Monat, meist mittwochs, lädt das thalhaus Jazz Fans und Musiker bei freiem Eintritt zum spontanen Musikmachen auf die Bühne im Café Löwenherz ein.

Jazz-Session im thalhaus, kurz gefasst

Mit Saxophonist und Moderator Paolo Fornara
Wann: Mittwoch, 3. April 2019, 20:00 Uhr
Wo: thalhaus, Nerotal 18, 65193 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Eintritt: frei

Am 3. April ist es wieder soweit: Eine Rhythmusgruppe wird zusammen mit dem Saxophonisten und Moderator Paolo Formara die Session eröffnen. Formara, nicht der Nikolaus, aber vielleicht mit roter Zipfelmütze, weist hier den Weg. Er gibt aber nichts vor. Der Abend und alles andere wird sich erweisen.

Fliegender Wechsel

Im Kern bleibt es stets ein Konzert. Ein Konzert, das es so und mit diesen Formationen nur einmal geben wird, wenn nämlich Musiker aus der Rhein-Main-Szene an diesem Abend unverabredet zusammenkommen und notierten und improvisierten Jazz machen.

Bild: Axel Schosser und das Klangcraft-Trio im Salon Theater Taunusstein, Joachim Sobek

Jam-Session im Jazz

Wikipedia schreibt dazu: Hier spielen Jazzmusiker entweder Stücke, deren harmonische Schemata und Melodien allen Mitmusikern bekannt sind (sogenannte Jazzstandards) oder sie improvisieren frei. Oft wird die Rhythmusgruppe, meist bestehend aus Klavier, Kontrabass und Schlagzeug, für die Session im Voraus zusammengestellt, damit die hinzukommenden Musiker wissen, was für eine Musik sie erwartet. Das musikalische Material der Jam-Sessions bilden die Jazzstandards, die in Sammlungen wie dem Realbook dokumentiert sind. Vereinbart wird außer dem Stück lediglich das Tempo; weitere Einzelheiten ergeben sich aus dem Geschehen.

Bedeutung

Jam-Sessions waren für die gesamte Jazzentwicklung von großer Bedeutung: Für Jazzmusiker, die ihr Geld in kommerziellen Studio- oder Tanzorchestern verdienten, geben sie die Gelegenheit, sich voll auszuspielen. In den frühen 1940er-Jahren etwa trafen sich viele Swing-Musiker (zum Teil aus Big Bands, zum Teil auch aus kleinen Formationen) im Minton’s Playhouse in Harlem, um „after hours“ (nach Mitternacht) noch ein wenig zu jammen. Aus diesen Treffen in den frühen Morgenstunden entstand der Bebop und damit die Grundlage für den gesamten Modern Jazz. (Quelle Wikipedia)

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