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Pleun van der Pijl

Gegen Schwerin: „Hallo“ + „Good bye“

Der VC Wiesbaden empfängt am Samstag den amtierenden Meister SSC Palmberg Schwerin. Nach dem Spiel in Stuttgart wartet der nächste Härtetest. Gleichzeitig verabschiedet sich Hallensprecher Tobias Radloff – und Co-Trainer Paul Sens steht vor seinem künftigen Club.

Avatar-Foto Bela Rettich 6 Stunden vor 0

Der VC Wiesbaden fordert Meister Schwerin heraus. Ein Spiel mit Abschied, Wiedersehen und Blick auf die Playoffs.

Der VC Wiesbaden steht vor der nächsten großen Aufgabe. Nur drei Tage nach dem Gastspiel beim Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart wartet bereits der nächste Schwergewichtstest. Am Samstagabend empfängt das Team aus der hessischen Landeshauptstadt den amtierenden Meister SSC Palmberg Schwerin.

Volleyball Bundesliga, kurz gefasst

19. Spieltag – VC Wiesbaden – SSC Palmberg Schwerin
Eintritt: ab 10,00 Euro
Wann: Samstag, 07. März 2026, 18300 Uhr
Wo: Halle am Platz der Deutschen Einheit, Platz der Deutschen Einheit, 65185 Wiesbaden

Für Wiesbaden wird das Spiel weit mehr als ein gewöhnlicher Bundesliga-Abend. Die Partie verbindet sportliche Herausforderung, persönliche Übergänge und einen emotionalen Abschied.

Schwerer Gegner – und eine Chance zu wachsen

Der VC Wiesbaden kommt mit frischen Eindrücken aus Stuttgart zurück. Beim klaren Favoriten hielt das Team phasenweise gut mit, verlor am Ende jedoch mit 0:3. Enttäuschung herrscht deshalb nicht im Lager der Hessinnen. Vielmehr sieht das Trainerteam die Begegnung als weiteren Schritt in der Entwicklung der Mannschaft.

Interim-Cheftrainer Benedikt Frank erwartet erneut ein anspruchsvolles Duell. Schwerin bringt viel Qualität mit – vor allem im Aufschlag, im Block und im variablen Angriffsspiel. Gleichzeitig sieht Frank genau darin die Chance für sein Team. Der VCW will sich gegen einen der erfolgreichsten Clubs der Liga behaupten und zeigen, dass die Mannschaft auch gegen Spitzengegner konkurrenzfähig auftreten kann.

Erinnerung an ein enges Hinspiel

Das Hinspiel kurz vor Weihnachten zeigte bereits, dass Wiesbaden Schwerin durchaus fordern kann. Damals hielt der VCW über weite Strecken dagegen. In allen drei Sätzen lagen die Hessinnen sogar zeitweise vorn. Am Ende setzte sich der Favorit dennoch durch – mit 25:21, 25:21 und 25:20.

Der Unterschied entstand vor allem in den entscheidenden Momenten. Schwerin blieb ruhiger, fand die besseren Lösungen und nutzte kleine Fehler konsequent aus. Genau dort will Wiesbaden nun ansetzen. Gelingt eine ähnlich stabile Leistung, könnte diesmal zumindest ein Satzgewinn möglich sein.

Schwerin kämpft um Tabellenplatz zwei

Der amtierende Meister reist mit Rückenwind an. Schwerin besiegte am Mittwoch den frisch gekrönten Pokalsieger VfB Suhl deutlich mit 3:0. Besonders der erste Satz entwickelte sich zu einem Marathon, den Schwerin erst nach einem spektakulären 37:35 für sich entschied.

Das Team von Trainer Felix Koslowski überzeugte mit druckvollen Aufschlägen, stabiler Annahme und variantenreichen Angriffen. Außenangreiferin Helena Kok führte die Offensive an und erhielt die MVP-Auszeichnung.

International musste Schwerin zuletzt allerdings einen Rückschlag hinnehmen. In den Playoffs der Champions League unterlag der Club dem türkischen Vertreter Zeren Spor Ankara klar und verabschiedete sich aus dem Wettbewerb. Nun konzentriert sich der Meister vollständig auf die Bundesliga.

Besonderes Wiedersehen – und ein Abschied

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt die Trainerkonstellation. Auf Schweriner Seite arbeitet derzeit noch Paul Sens als Co-Trainer – jener Mann, der künftig den VC Wiesbaden als Chefcoach führen wird. Das Aufeinandertreffen erhält dadurch eine besondere Note innerhalb der eng vernetzten Volleyball-Bundesliga.

Auch neben dem Spielfeld wartet ein emotionaler Moment. Hallensprecher Tobias Radloff verabschiedet sich nach vielen Jahren vom Mikrofon des VC Wiesbaden. Seit 2005 – mit einer kurzen Pause – prägt er die Heimspiele mit seiner Stimme. Mehr als 180 Partien begleitete der Radiomann bereits. Gegen den amtierenden Meister wird er nun ein letztes Mal die Halle anheizen.

Blick auf die Playoffs

Sportlich nähert sich die Saison der entscheidenden Phase. Zwei Spieltage bleiben bis zum Abschluss der Hauptrunde. Danach beginnen die Playoffs. Der VC Wiesbaden liegt derzeit auf Rang sieben und würde damit auf den Tabellenzweiten treffen. Genau deshalb bekommt das Spiel gegen Schwerin zusätzliche Bedeutung. Das Team könnte seinem möglichen Playoff-Gegner bereits jetzt ein Zeichen senden.

Unabhängig vom Ausgang bleibt ein Ziel klar: Wiesbaden will seinem Publikum erneut eine energiegeladene Leistung zeigen. „Wir setzen alles daran, uns Chancen auf einen Satzgewinn zu erarbeiten“, sagt Trainer Benedikt Frank. Die Mannschaft wolle zeigen, dass sie sich mental und spielerisch weiterentwickelt.

Die Fans dürfen sich also auf einen intensiven Volleyballabend freuen – mit einem starken Gegner, besonderen Geschichten und einem emotionalen Abschied.

TERMINE – 1. Volleyball Bundesliga Frauen

7.3.2026 (Samstag)
18:30 Uhr: VCW – SSC Palmberg Schwerin
Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

14.3.2026 (Samstag)
18:00 Uhr: ETV Hamburger Volksbank Volleys
Hamburg (Stadtteil Neugraben), CU Arena

Playoffs (der Deutsche Meister wird bis zum 2.5.2026 ermittelt)

Hinspiel (VCW-Gegner offen): 21. oder 22.3.2026 (auswärts, Zeit offen)
Rückspiel in Wiesbaden: 25.3.2026, 19:00 Uhr
Ggf. Entscheidungsspiel: 28. oder 29.3.2025 (auswärts, Zeit offen)

Foto – Pleun van der Pijl im Angriff. ©2026 Volker Watschounek

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Die Seite des VC Wiesbaden finden Sie unter www.vcwiesbaden.de.

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