Wiesbaden nutzt erneut das Real-Gelände und startet mit Fahrgeschäften und Genuss in die Saison.
Wiesbaden lässt den Frühling nicht lange warten. Auch in diesem Jahr öffnet das Frühlingsfest seine Tore – verlässlich, bunt und mit dem leisen Versprechen, dass Zuckerwatte und Autoscooter den Winter endgültig vertreiben. Von Freitag, 10. April, bis Montag, 13. April, verwandelt sich das rund 10.000 Quadratmeter große Real-Gelände an der Mainzer Straße erneut in eine temporäre Vergnügungslandschaft.
Ein Gelände, viele Möglichkeiten
Dutzende Fahrgeschäfte drehen sich, Buden brutzeln, Lichterketten flackern. Wer kommt, bleibt selten nur kurz. Das Frühlingsfest lockt Familien, Jugendliche und Neugierige von nah und fern. Es setzt auf Bewegung statt Stillstand und auf Begegnung statt Bildschirm. Der Standort hat sich im letzten Jahr bewährt: Zum zweiten Mal dient die Parkplatzfläche des ehemaligen Realmarkts als Interimsquartier – pragmatisch, gut erreichbar und ausreichend groß.
Einigung mit Signalwirkung
Dass das Fest stattfinden kann, ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer stillen, aber wirksamen Verständigung. Bürgermeisterin Christiane Hinninger sichert gemeinsam mit der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH die Fläche. Eigentümerin Lüder Bauträger GmbH stimmt zu – und macht damit möglich, was viele vermisst hätten. Hinninger spricht von Vertrauen und dankt den Beteiligten. Der Satz klingt nüchtern, trägt aber Gewicht: Tradition braucht Partner.
Organisation, die trägt
Die WICM übernimmt erneut die organisatorische Rahmenplanung. Sie koordiniert Abläufe, denkt Wege, plant Anschlüsse. Das Dezernat der Bürgermeisterin steuert – wie im Vorjahr – einen Zuschuss bei, damit das Gelände frühlingsfesttauglich wird. Asphalt wird Bühne, Parkplatz wird Treffpunkt. So einfach, so wirkungsvoll.
Auftakt mit Haltung
Das Frühlingsfest eröffnet den Wiesbadener Festkalender und sendet ein Signal: Die Stadt setzt auf Verlässlichkeit, auch wenn Orte wechseln. Sie hält Rituale lebendig, ohne sie zu verklären. Wer hier lacht, fährt, probiert, begegnet – der merkt schnell, warum dieses Fest mehr ist als ein Rummel. Es ist ein Startschuss. Und der fällt pünktlich.
Symbolfoto ©2025 Volker Watschounek
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