Scharfe Krallen und Hakenschnabel – und doch kein Greifvogel. Der Uhu zählt zu der Ordnung und gilt als Jäger der Nächte.

Um den Bestand der Uhus muss man sich im Rhein-Main-Gebiet zurzeit keine Sorgen machen. Im Main-Taunuskreis, dem Hoch-Taunuskreis und Wiesbaden werden jedes Jahr einige Bruten gezählt. So auch in der Tier- und Pflanzenpark Fasanerie.

Fasanerie, kurz gefasst

Natur erleben kommentierte Uhu-Fütterung
Wann: Dienstag, 5. April 2022, zwischen 14:00 und 14:30 Uhr
Treffpunkt: ist am Baum vor dem Besucherzentrum
Wo: Tier- und Pflanzenpark Fasanerie, Wilfried-Ries-Str. 22, 65195 Wiesbaden (Anfahrt planen)
Kosten: frei

Anmeldung bei fasanerie@wiesbaden.de

Die Fasanerie bietet Tag- und Nachtgreifvögel ein Zuhause, und auch wenn sie viele äußerliche Merkmale mit Greifvögeln wie Adler, Falke oder Habicht teilen, sind sie nicht mit ihnen nicht verwandt. Es ist ihre ähnliche Jagdweise, die in der Entwicklung zu dieser der äußeren Übereinstimmung geführt hat. Und so werden sie eher als Greifvogel, als als Nachtvogel gesehen. Dem Widersprechen eine Reihe von Merkmalen, die ihnen eine Sonderstellung zuweisen. Dazu zählen die vielen Sehzellen, Stäbchen auf der Netzhaut, womit sie selbst bei schwachem Licht noch Beutetiere wahrnehmen. Die Augen von Eulen sind viel lichtempfindlicher als die des Menschen. Und sie sind, anders als bei anderen Vögeln, nicht seitlich angebracht, sondern schauen nach vorne.

Nahrung

Uhus ernähren sich in erster Linie von kleinen bis mittelgroßen Säugern und Vögeln. Zu seiner Beute zählen in Mitteleuropa vor allem Igel, Ratten, Mäuse, Kaninchen, Feldhasen, Rabenvögel, Tauben und Enten. In seinen Gewöllen konnten mehr als 50 unterschiedliche Säugetierarten und fast 180 Vogelarten nachgewiesen werden.

Foto oben ©2022 Eule // Softeis – Selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0 

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Die offizielle Webseite vom Tier- und Pflanzenpark Fasanerie finden Sie hier.

 

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