Bei der Stadtentwicklung muss Kultur mitgedacht werden: Mit in der Innenstadt und den Stadtteilen geförderter Kunst und Kultur wird das Leben lebendiger, nachhaltiger, lebenswerter und gerechter. 

Eine Herzensangelegenheit für Dorothea Angor ist nach wie vor die Revitalisierung der Walhalla. Vor einem Jahr hatte sie sich gefreut, dass das Interessenbekundungsverfahren gestartet ist, – das Sie in absehbarer Zeit wieder eine kulturelle Veranstaltung in der Kulturstätte besuchen könne. Dass man jetzt mehr oder weniger wieder auf der Stelle trete, ärgere Sie nicht nur, sondern stachele die kulturpolitische Sprecherin der Grünen und stellvertretende Vorsitzende des Kulturbeirats förmlich an. Andere Missstände sowieso. Im Gespräch erklär sie, dass sie sich weiterhin dafür einsetzen werde, dass Kulturpolitik ein grundlegendes Thema in Wiesbaden bleibe, dass Politik und Wirtschaft die kulturelle Förderung insgesamt komplett neu denken müsse, um so der vielfältigen Szene gerecht zu werden und diese zu sichern.

Mit über 34611 Stimmen ist Angor am 29. April als Spitzenkandidatin auf Listenplatz 14 in die Stadtverordnetenversammlung zusammen  mit den 16 anderen Stadtverordneten der Grünen in die Stadtverordnetenversammlung eingezogen. Wir haben im Vorfeld der konstituierenden Sitzung mit ihr gesprochen, nicht über ihre politischen Ziele, sondern über Dorothea Angor ganz privat.

Interview mal anders

An einem Abend ohne Strom würden Sie …
… bei Kerzenschein mit guten Freunden den Abend mit kurzweiligen Gesprächen verbringen.

Was gibt Ihnen Energie?
Die Liebe!

Ihr größter Erfolg?
In mehrfacher Hinsicht: die Stärkung der Kulturpolitik im politischen Diskurs.

Was möchten Sie unbedingt noch ausprobieren?
Kiten.

Ihr Trick Schlafmangel zu verbergen:
Daran übe ich noch; Schlafmangel ist mein ärgster Feind!

Wie beginnen Sie Ihren Tag am liebsten?
Mit Kaffee und wenigstens ein bisschen Zeit, um sich auf den aktuellsten Stand der Dinge zu bringen- Die Zeitung(en) lese ich schon am Abend (zumindest quer)

Ihre beste Eigenschaft?
Nicht halb so nachtragend, wie ich eigentlich gerne wäre- oder: gutmütig, sehr gutmütig.

Wenn Sie ein Tier wären, welches wären Sie?
Ein Pferd! ich wäre gern ein Pferd und würde nur galoppieren…galoppieren und galoppieren …

Die ersten drei Dinge, die Ihnen zum Stichwort „Kindheit“ einfallen:
Chancengleichheit, Geborgenheit, Neugier.

Wenn Ihr Leben verfilmt werden würde, wer würde Sie spielen?
Isabelle Huppert.

Wären Sie gerne berühmt?
Wenn ich ein herausragendes Talent hätte, ja. Habe ich aber nicht.

Ihre liebste Freizeitbeschäftigung?
Es gibt für mich nicht die Lieblingsbeschäftigung. Ich liebe es, mich mit den Künsten auseinanderzusetzen, Kulturveranstaltungen zu besuchen, Menschen zu begegnen, allein zu sein …

Der schönste Ort, den Sie je besucht haben?
Es gibt nicht den schönsten Ort für mich, es sind einige Orte für mich wunderschön und es sind die Begegnungen mit Menschen, die einen Ort magisch machen können.

Worüber haben Sie das letzte Mal herzhaft gelacht?
Über diesen Fragebogen?! Im Ernst: ich lache gern und liebe es zu „blödeln“, – das geht aber nur mit den richtigen Menschen.

Auf was freuen Sie sich im Frühjahr am meisten?
Dieses saftige Grün, diese explodierende Kraft: Immer wieder wunderschön.

Können Sie tanzen?
Den Köper zu Musik bewegen? Ja, das kann ich.

Ihr Lieblingsessen?
Artischocken! und natürlich Gummibärchen.

Kochen Sie selbst?
Na klar! Aber ich lasse mich auch sehr gern bekochen!

 

〈〈 Alle 81 Wiesbadener Stadtverordneten im Schnelldurchlauf    〉〉

Foto ©2021 Privat

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