In „Pilze – Nahrung, Gift und Mythen“ stellt das Museum Wiesbaden über 1.300 Pilze vor – 1.300, ein Bruchteil der bekannten Pilzarten.

Pilze sind eine ergiebige Quelle für neue Wirkstoffe. Sie können Antibiotika liefern und viele weitere wertvolle Wirkstoffe enthalten. Auf der Spur dieser Wertstoffe forscht Marc Stadler weltweit.

Landesmuseum (Museum Wiesbaden), kurzgefasst

Vortrag: „Auf der Suche nach Pilzwertstoffen“
Wann: Dienstag, 12. September 2017, 18:00 Uhr
Wo: Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur, Vortragssaal des Museums,  Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt:  frei

Am 12. September kommt der Professor vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung zu einem Vortrag ins Museum Wiesbaden. Anhand von Beispielen – unter anderem aus der Welt tropischer Pilze, asiatischer Heilpilze oder einheimische Pflanzenschädlinge – vermittelt er anschaulich, worum es bei seinen Forschungen geht.

Pilzwertsoffe finden

Stadler zeigt, wie durch gezielte Erforschung der biologischen Vielfalt neue Naturstoffe für neue Anwendungen entdeckt werden. Das können Krebsmittel, Antibiotika und weitere heilende oder vorbeugende Mittel sein.

Unbekannte Vielfalt

Stadler ist international als Experte für industrielle Pilzkunde und Artenvielfalt bekannt. Er kennt die Problematik der Pilzbestimmung. Er weiß, dass bisher nur fünf Prozent der bekannten Pilzarten auf wirksame Substanzen untersucht worden sind. Er weiß auch, dasss viele Pilze giftig sind. Überhaupt, den größten Teil der weltweit existenten Pilzarten kennt die Wissenschaft überhaupt noch nicht!

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