Stromausfall: Die Bildschirme waren schwarz, das Licht an der Kasse war erloschen – die Kaffeemaschine streikte. Der Strom war weg und der Baggerführer in heller Aufregung.

Um 10:05 Uhr geht in der Störstelle von ESWE Versorgung der erste Anruf ein. Auf einer Baustelle habe ein Baggerführer bei Erdarbeiten ein 20-kV-Kabel beschädigt. Dadurch waren am Montagvormittag in Biebrich Mitte, rund um das Rathaus sieben Stationen von ausgefallen – und zahlreiche Büros und Haushalte und Büros von jetzt auf gleich außer Gefecht gesetzt. Es dauerte nicht lange bis nach der Medlung des Baggerführers die Telefone der Störstelle heiß liefen. Und wenn die Leitung besetzt ist, dann gibt es ja das Internet. Dank Googelt wurden wir darauf aufmerksam. Alte Beiträge von Wiesbaden lebt! zum Thema Stromausfall waren plötzlich gefragt –. Per Telefon kam die Bestätigung. Zahlreiche Biebricher-Haushalte hatten kurzfristig keinen Stromnetz mehr. Keine zehn Minuten später war die Leitung dann überbrückt. Sechs der sieben ausgefallenen Stationen waren nach der Unterbrechung wieder am Netz. Die siebte Station erwies sich als etwa hartnäckiger – doch nach etwa 60 Minuten war auch dann wieder ans Stromnetz angeschlossen.

Handwerk Baggerführer

Der Vorfall zeigt, dass der Baggerfahrer sicher noch nicht in der Lage ist, Kronkorken mit der Baggerschaufel zu öffnen – um etwa bei Wetten dass..? mitzumachen. Wahrscheinlich hätte er auch in Breckenheim Schwierigkeiten gehabt, die vielen Steine für die Renaturierung des Klingenbachs zu sortieren und zu platzieren. Bernd Scharf, wir berichteten, war angetan von der fabelhaften Feinmotorik des Baggerführers.
Bleibt festzuhalten, dass die Mitarbeiten von ESWE Versorgung schnell und umsichtig gehandelt haben und die meisten der betroffenen Büros und Haushalte nach kurzer Zeit schon wiedeer an das Stromnetz angeschlossen waren. (Foto: Kabeltrommel Manfred Richter auf Pixabay )

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