In Dresden präsentierten sich die Volleyballerinnen des VCW in Top Form. Die beste Saisonleistung war am Ende gegen souverän aufspielende Dresdnerinnen zu wenig.

Das Ergebnis in Dresden sieht deutlicher aus, als dass es der Spielverlauf war. In der mit 3000 Zuschauer ausverkauften Margon Arena lieferten sich Wiesbadens Volleyballerinnen einen mutigen Schlagabtausch auf Augenhöhe.

Auf einen Blick

Satz 1 – 25:21, 26 Minuten
Satz 3 – 25:23, 28 Minuten
Satz 3 – 25:20, 26 Minuten

Das Team von VCW-Trainer Dirk Groß, traute sich etwas zu und zog gleich im ersten Satz mit einigen Punkten davon. Erst zum Ende des ersten Satzes konnte Dresden zum 21:21 und Jennifer Hamson & Co. stellen. Beim Stand von 21:21 machten die Dresdnerinnen kurzen Prozess und entschieden den Durchgang mit 25:21 für sich.

„Zu Beginn der Partie haben wir wirklich sehr, sehr gut gespielt. Leider haben wir das dann nicht bis zum Ende durchgezogen.“ – Dirk Groß, VCW-Chef-Trainer

Davon unbeeindruckt traten Wiesbadens Volleyballerinnen im zweiten Durchgang noch frecher auf. Alles andere als entmutigt setzte VCW-Kapitänin Morgan Bergren zu einer Aufschlagserie mit  fünf Punkten an. Zwischenzeitlich betrug der Wiesbadener Vorsprung sogar sieben Punkte. Leider fehlte den Hessinnen zum Ende des zweiten Satzes die Präzision in Annahme und Angriff. Wie im ersten Durchgang gingen Dresdens Volleyballerinnen erstmals mit 21:20 in Führung ging. In der Folge kam VCW-Mittelblockerin Alexis Mathews zu ihrem Comeback. Mit einer Schiene am gebrochenen rechten kleinen Finger ausgestattet, stand sie seit sieben Wochen wieder auf dem Feld. Doch auch Schachzug war nicht von Erfolg gekrönt. Der DSC gewann den Satz mit 25:23.

Jennifer ist heute über sich hinausgewachsen. Es war unser Plan über sie die Dresdner unter Druck zu setzen, das hat sie sehr gut gemacht.“ – Dirk Groß, VCW-Chef-Trainer

Im dritten Durchgang hatte Dresden das Zepter übernommen. Der VCW fand sich nur noch in der Rolle des Verfolgers wieder. Wiesbaden warf nochmal alles hinein und immer wieder gelang es den Hessinnen auch, über ihre Diagonalangreiferin und spätere MVP Jennifer Hamson mit hoch geschlagenen Angriffen empfindliche Nadelstiche beim Gegner zu setzen. Doch die insgesamt 20 Punkte der US-Amerikanerin während des gesamten Spiels reichten nicht für ein Happy End zum VCW-Jahresabschluss.

Im Moment ist das unser Markenzeichen: Wir zeigen wirklich guten Volleyball, können das aber noch nicht bis zum Schluss durchziehen.“ – Dirk Groß, VCW-Chef-Trai

Das nächste Spiel bestreitet der VC Wiesbaden am Mittwoch, dem 9. Januar. Dann empfangen die Hessinnen den SSC Palmberg Schwerin in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Die Partie beginnt um 19:10 Uhr und wird live im Free-TV auf Sport1 übertragen. Tickets gibt’s unter www.vc-wiesbaden.de/tickets

Volleyballbundesliga, Damen, 2018.2019, 8. Spieltag, Ergebnisse

Heim Gast
Schweriner SC 01:03 Allianz Volley Stuttgart
SWE Volley Team 00:03 FTSV Straubing
Rote Raben Vilsbiburg 00:03 USC Münster
VfB Suhl Thüringen 01:03 SC Potsdam
Dresdner SC 03:00 1.VC Wiesbaden

Volleyballbundesliga, Damen, 2018.2019, 8. Spieltag, Tabelle

Platz Mannschaft Sp S U N Sätze Diff Pkt
1 Schweriner SC 10 9 0 1 28:9 19 25
2 Allianz Volley Stuttgart 8 8 0 0 24:3 21 23
3 Dresdner SC 9 7 0 2 22:7 15 21
4 USC Münster 9 6 0 3 20:12 8 17
5 SC Potsdam 9 5 0 4 19:15 4 17
6 PTSV Aachen 9 4 0 5 17:19 -2 13
7 Rote Raben Vilsbiburg 8 3 0 5 11:15 -4 9
8 1.VC Wiesbaden 8 3 0 5 13:20 -7 8
9 FTSV Straubing 9 2 0 7 11:22 -11 8
10 VfB Suhl Thüringen 8 3 0 5 10:20 -10 7
11 SWE Volley Team 9 2 0 7 9:22 -13 7
12 VCO Berlin 8 0 0 8 4:24 -20 1

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