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Zum Schluss wurde es noch einmal hektisch: Moritz Flotho zieht ab vom 16er.

SV Wehen Wiesbaden: intensives Remis beim TSV 1860 München

Vor dem Duell zwischen TSV 1860 München und SV Wehen Wiesbaden lohnt sich ein Blick auf die Bilanz: Viele der bisherigen Begegnungen endeten unentschieden. Der letzte Sieg der Münchner liegt bereits einige Jahre zurück – heute bietet sich im Grünwalder Stadion Chance, die Bilanz zu Gunsten der Hessen zu drehen.

Volker Watschounek 2 Monaten vor 0

Der SV Wehen Wiesbaden kämpft beim TSV 1860 München um jeden Ball. Trotz großer Chancen bleibt es torlos – der SVWW nimmt einen Punkt mit.

Der SV Wehen Wiesbaden stemmt sich beim TSV 1860 München gegen Druck, Tempo und hitzige Zweikämpfe – und nimmt aus Giesing einen hart erkämpften Punkt mit. Beide Mannschaften spielen mit hoher Intensität, doch trotz einiger guter Chancen bleibt die Partie ohne Treffer.

Kaya früh verletzt – und trotzdem zurück auf dem Platz

Das Spiel beginnt turbulent. Schon in den ersten Minuten muss Fatih Kaya behandelt werden. Der Wiesbadener Stürmer zieht sich nach einem Zweikampf eine Kopfverletzung zu und verlässt kurzzeitig blutend den Platz. Während er draußen versorgt wird, läuft die Partie weiter.

Kaya kehrt wenig später zurück – mit einem Verband um den Kopf. Der Angreifer zeigt sofort, dass er weiterspielen will und sucht wieder die Duelle mit der Münchner Defensive.

Chancen auf beiden Seiten

In der ersten Halbzeit kämpfen beide Teams um Kontrolle. Der SV Wehen Wiesbaden versucht immer wieder, über schnelle Vorstöße gefährlich zu werden. In der 29. Minute entsteht nach einer Ecke Chaos im Strafraum der Löwen. Moritz Flotho kommt zum Abschluss, Torwart Dähne reagiert schnell. Den Abpraller hebt Tim Neubert knapp über das Tor.

Auch die Gastgeber kommen zu Möglichkeiten. Besonders Sigurd Haugen sorgt immer wieder für Gefahr. Doch Wiesbadens Torhüter Brdar bleibt aufmerksam und hält mehrere Versuche der Münchner fest.

Aluminium verhindert Wiesbadener Führung

Nach der Pause wird das Spiel offener. Beide Teams suchen häufiger den Weg nach vorne. Der SVWW setzt dabei immer wieder Nadelstiche. Die größte Chance gehört Wiesbaden: In der 69. Minute bekommt Gözüsirin den Ball im Strafraum. Er dreht sich und schießt sofort – der Ball knallt an die Latte. Das Stadion hält kurz den Atem an.

Kurz vor Schluss liegt die Führung in der Luft. Fatih Kaya kommt aus halbrechter Position frei zum Abschluss. Sein Schuss streicht jedoch nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei.

Defensiv stabil bis zum Schluss

In den letzten Minuten drückt der TSV 1860 München noch einmal. Die Löwen starten mehrere Konter, doch Wiesbadens Defensive bleibt konzentriert. Mockenhaupt, Gillekens und Torwart Brdar klären mehrfach.

Der Kopfverband vom Beginn des Spiels sorgt in den Schlussminuten noch einmal für eine kuriose Szene: Der Verband löst sich, Kaya spielt weiter. Schiedsrichter Sebastian Hilsberg unterbricht. Der Wiesbadener muss erneut vom Feld, damit die medizinische Betreuung den Verband neu anlegen kann. Erst danach darf er wieder auf den Platz und eingreifen.

Als der Schlusspfiff ertönt, steht ein torloses Remis. Der SV Wehen Wiesbaden zeigt Einsatz, Stabilität und Moral – und nimmt aus München einen wichtigen Punkt mit.

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