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Moritz Flotho, Torschütze zum 1:0 sV Wehen Wiesbaden

Wiesbaden bleibt cool – Aue stürzt ab

Wiesbaden spielt lange in Unterzahl, trifft dennoch zweimal und hält stand. Aue kämpft, gleicht spät aus, verpasst aber die Wende. Das 2:2 reicht nicht – der Traditionsverein steigt erstmals in seiner Geschichte in die Regionalliga ab.

Volker Watschounek 7 Stunden vor 0

Wiesbaden trotzt Unterzahl, Aue verzweifelt. Das 2:2 besiegelt den historischen Abstieg der Gastgeber trotz später Hoffnung.

Der SV Wehen Wiesbaden hat im Erzgebirge ein Spiel geprägt, das am Ende nicht nur Punkte verteilte, sondern auch über ein Schicksal entschied. Beim 2:2 gegen FC Erzgebirge Aue hielt Wiesbaden selbst in Unterzahl dagegen – und besiegelte damit den historischen Abstieg der Gastgeber.

Die Partie begann verhalten, fast zäh. Doch Wiesbaden nutzte früh den ersten klaren Moment. Nach einem schnellen Angriff schob Moritz Flotho überlegt zur Führung ein. Aue reagierte sofort, suchte den Weg nach vorn und glich wenig später aus. Das Spiel nahm Fahrt auf, ohne jedoch an Struktur zu gewinnen.

Spiel kippt – aber nicht zugunsten von Aue

Nach der Pause drückte Wiesbaden stärker, spielte mutiger, zielstrebiger. Dann der Wendepunkt: Niklas May sah Gelb-Rot, Wiesbaden musste mit zehn Mann weitermachen. Was nach einem Vorteil für Aue aussah, verpuffte erstaunlich schnell.

Stattdessen traf Tarik Gözüsirin – und zwar spektakulär. Seine Ecke segelte direkt ins Tor. Ein Moment, der die Stille im Stadion greifbar machte. Aue lief nun erneut einem Rückstand hinterher, obwohl ein Mann mehr auf dem Platz stand.

Später Ausgleich, keine Rettung

Aue kämpfte, warf alles nach vorn, traf schließlich durch Moritz Seiffert zum 2:2. Doch der Treffer kam zu spät. Die letzten Minuten liefen hektisch, geprägt von Zufällen, geblockten Schüssen und einer wachsenden Nervosität.

Ein Aufbäumen blieb aus. Wiesbaden verteidigte diszipliniert, hielt die Räume eng und ließ kaum noch klare Chancen zu. Als der Schlusspfiff ertönte, breitete sich Stille aus. Für Aue endete die Drittligazeit – erstmals nach 80 Jahren.

Wiesbaden mit Charakter

Für den SV Wehen Wiesbaden bedeutete das Remis sportlich wenig, doch es zeigte Haltung. Die Mannschaft spielte trotz Unterzahl mutig, blieb konzentriert und nutzte ihre Momente konsequent. Ein Auftritt, der Selbstvertrauen geben kann – auch mit Blick auf das Pokalfinale.

Tabelle 3. Liga, 35. Spieltag

Pl. Team Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1VfL Osnabrück35227658:283073
2Rot-Weiss Essen341810672:561664
3Energie Cottbus34189766:481863
4MSV Duisburg35189863:471663
5Hansa Rostock351612764:422260
6SC Verl351610975:472858
7Alemannia Aachen351761266:551157
8TSV 1860 München3515101052:47555
9SV Waldhof Mannheim351561456:63-751
10SV Wehen Wiesbaden351481349:47250
11FC Viktoria Köln341451548:47147
12Jahn Regensburg351371552:55-346
13FC Ingolstadt 043511101455:49643
14VfB Stuttgart II341271543:56-1343
15TSG Hoffenheim II351171761:65-440
161. FC Saarbrücken348141242:49-738
17SSV Ulm 1846 Fußball35952146:72-2632
18TSV Havelse34781950:75-2529
19Erzgebirge Aue355121842:65-2327
201. FC Schweinfurt 0535542631:78-4719

Archivfoto – Moritz Flotho ©2026 Volker Watschounek

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