Die Kita Friedrich-Engels-Weg pflanzt eine Felsenbirne – als Schattenspender, Lebensraum und kleines Lehrstück für Natur.
Am Rand des Schelmengrabens, wo Kinder spielen und Bälle rollen, hat die Stadt ein leises Zeichen gesetzt. Auf dem Außengelände der Kindertagesstätte am Friedrich-Engels-Weg griffen am 27. April mehrere Hände zur Schaufel – und pflanzten eine Kupfer-Felsenbirne.
Gemeinsam anpacken
Die Baumpflanzung entstand nicht im Alleingang. Ein regionaler Garten- und Landschaftsbaubetrieb arbeitete mit einem Fachverband zusammen, Dotzheimer Ortsvorsteher Ulrich Schwalbach brachte die Beteiligten ins Gespräch. Am Ende standen auch Auszubildende auf dem Gelände, setzten den jungen Baum ein, füllten Erde auf, drückten sie fest. So wächst nicht nur ein Gehölz, sondern auch Erfahrung.
Mehr als nur ein Schattenspender
Die Kupfer-Felsenbirne wird bald mehr können als nur hübsch aussehen. Sie wird Schatten spenden, wenn der Sommer die Spielflächen aufheizt. Sie wird blühen, Früchte tragen und Insekten anziehen. Kurz: Sie wird Leben in den Alltag der Kinder bringen – und nebenbei erklären, was Natur im Kleinen bedeutet.
Ein Datum mit Wirkung
Der Tag des Baumes will genau das erreichen. Er erinnert daran, dass Bäume keine Kulisse sind, sondern Voraussetzung. Sie kühlen Städte, filtern Luft und geben Lebensraum. In Dotzheim bekommt diese Botschaft nun ein Gesicht – oder besser: eine Krone aus Blättern.
Symbolfoto ©2026 KI-generiert
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