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Mit dem WiBike bringt das Zukunftswerk KI direkt ins Quartier – zum Ausprobieren, Verstehen und Mitreden.

WiBike: Zukunftswerk rollt mit KI ins Quartier

Das Zukunftswerk bringt KI auf die Straße: Am 29. Mai ist es mit dem WiBike zu Gast in der Musterausstellung „Belle Wi“ und zeigt dort, wie digitale Technik den Alltag erleichtert, Barrieren senkt und Teilhabe stärkt. Besucher können vor Ort Anwendungen direkt ausprobieren.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 14 Stunden vor 0

Mit dem WiBike rollt das Zukunftswerk nach Wiesbaden und macht bei „Belle Wi“ sichtbar, wie KI den Alltag verändert und Teilhabe ermöglicht.

Wer an diesem Donnerstagnachmittag durch das Sauerland schlendert, stößt nicht nur auf Modelle barrierefreien Wohnens, sondern auf eine Idee, die rollt. Das Zukunftswerk hat sein WiBike beladen und fährt dorthin, wo Gespräche entstehen: mitten in die Musterausstellung „Belle Wi“. Zwischen Alltagstechnik, Wohnkonzepten und neugierigen Blicken entfaltet sich ein Experiment – eines, das Digitalisierung greifbar macht.

Zukunftswerk, kurz gefasst

On Tour – Zukunftswerk macht halt vor der Musterausstellung
Kosten: keine
Wann: Donnerstag, 29. Mai 2026, 14.30 bis 16.30 Uhr
Wo: Belle Wi – Musterausstellung barrierefreies Wohnen, Föhrer Str. 74, 65199 Wiesbaden

Das Prinzip ist so einfach wie wirkungsvoll: nicht lange erklären, sondern ausprobieren lassen. Besucher bleiben stehen, würfeln mit KI, klicken sich durch ein Bilderquiz, lachen, wundern sich. Die Technologie reagiert, generiert, überrascht. Plötzlich verliert sie ihren abstrakten Klang und wird zu etwas, das man anfassen kann – im besten Sinne.

Das Zukunftswerk nutzt diese Momente gezielt. Es spricht Menschen an, die sich sonst vielleicht nicht in Workshops oder Seminare verirren würden. Hier, zwischen Gesprächen und Begegnungen, baut es Schwellen ab. Und genau darin liegt die Stärke des Formats: Es kommt nicht belehrend daher, sondern neugierig.

Lernen im Vorbeigehen

Das Team erklärt, zeigt, lädt ein. Es spricht über digitale Kompetenzen, über Online-Dienste, über Verwaltungsangebote. Aber es bleibt nicht bei der Theorie. Es zeigt, wie Technik konkret hilft – beim Ausfüllen von Formularen, beim Finden von Informationen, beim Organisieren des Alltags.

Dabei spannt sich der Bogen weit: von den ersten Schritten im Netz bis zu den Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz. Wer möchte, kann hier Grundlagen lernen. Wer weiter ist, entdeckt neue Anwendungen. Und wer skeptisch bleibt, darf Fragen stellen – ohne Zeitdruck, ohne Erwartung.

Teilhabe beginnt beim Zugang

Im Kern geht es um mehr als Technik. Es geht um Zugang. Um die Frage, wer mitkommt, wenn sich die Welt digital verändert. Maral Koohestanian, Dezernentin für Smart City, Europa und Ordnung, formuliert es klar: Digitalisierung kann helfen – aber nur, wenn alle sie nutzen können.

Gerade im Bereich Inklusion zeigt sich, wie groß das Potenzial ist. Assistenzsysteme, smarte Anwendungen, KI-gestützte Lösungen: Sie können Selbstständigkeit stärken, Barrieren senken und neue Wege eröffnen. Doch dafür müssen sie verständlich bleiben. Und erreichbar.

Ein Stadtlabor auf zwei Rädern

Das WiBike wird so zum mobilen Stadtlabor. Es hält dort, wo Menschen ohnehin sind. Es hört zu, reagiert, passt sich an. Und es zeigt, dass Digitalisierung nicht nur in Büros oder Rechenzentren stattfindet, sondern im Alltag – auf Plätzen, in Quartieren, im Gespräch.

Die Teilnahme? So niedrigschwellig wie möglich. Einfach vorbeikommen, mitmachen, ausprobieren. Vorkenntnisse braucht es keine. Nur ein wenig Neugier.

Symbolfoto – AI / Wiesbaden lebt!

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Die Internetseite zu den Räumen der Dauerausstellung Belle-Wi finden Sie unter www.wiesbaden.de.

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