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Dagmar Boom im Spiel gegen SSC Palmberg Schwerin.

VC Wiesbaden hält gegen Schwerin lange dagegen

Der VC Wiesbaden liefert Palmberg Schwerin ein leidenschaftliches Volleyballspiel. Nach einem dramatischen ersten Satz kämpft sich Wiesbaden zurück und gewinnt Durchgang drei. Doch Schwerin nutzt seine Chancen konsequent und entscheidet das Spiel schließlich im vierten Satz für sich.

Volker Watschounek 2 Monaten vor 0

Der VC Wiesbaden forderte Schwerin lange heraus. Trotz 1:3-Niederlage zeigte das Team eine starke Leistung und machte Lust auf mögliche Playoffs.

Der VC Wiesbaden lieferte dem Tabellenzweiten SSC Palmberg Schwerin am 19. Spieltag der Volleyball-Bundesliga vor 1.783 Zuschauern einen leidenschaftlichen Kampf und trotzte dem Deutschen Meister immerhin einen Satz ab. Am Ende setzte sich Schwerin mit 3:1 durch (27:25, 25:19, 22:25, 25:13). Doch wer das Spiel gesehen hatte, bekam einen Vorgeschmack auf die mögliche Playoff-Serie.

1. Volleyball Bundesliga, 2025.2026, 19. Spieltag

VC Wiesbaden – SSC Palmberg Schwerin, 0:1

Satz 1, 28 Minuten > 06-08, 14-16, 21-18 > 25-27
Satz 2, 23 Mintuen > 08-07, 14-16, 17-21 > 19-25
Satz 3, 25 Minuten > 07-08, 16-14, 20-21 > 25-22
Satz 4, 21 Minuten > 06-08, 10-16, 11-21 > 13-25

Cayetana López Rey (Spanien, 10) – Pleun van der Pijl (Niederlande, 3) – Hannah Weinmann (0) –  Jovana Dordevic (0) – Laura Broekstra (12) – Sanne Konijnenberg (Niederlande, 1) – Dagmar Boom (Niederlande, 6) – Lilly Bietau (0), Kati Breitenbach (0) – Hannah Clayton (USA, 8) – Jimena Fernandez Gayoso (11)

Schon vor dem ersten Aufschlag lag Spannung in der Halle. Die Zuschauer trugen ihr Team lautstark durch die Partie. Laola-Wellen rollten über die Ränge. Wiesbaden zeigte von Beginn an Mut, Tempo und Entschlossenheit.

Wiesbaden lässt Schwerin im ersten Satz zittern

Der VC Wiesbaden startete konzentriert. Das Team spielte druckvoll, verteidigte stark und zwang Schwerin immer wieder zu langen Ballwechseln. In der Schlussphase führte Wiesbaden sogar mit 23:21. Doch Schwerin blieb ruhig, gleichte aus und ging beim Stand von 24:24 in Führung. Zwei Satzbälle reichten dem Favoriten dann, um den ersten Durchgang mit 27:25 zu drehen.

VCW kämpfte sich zurück

Nach der Satzpause reagieret Wiesbaden entschlossen. Das Team setzte Schwerin früh unter Druck und ging auch im zweiten Satz schnell in Führung. Doch Schwerin zeigte seine Klasse und nutzte eine Fünfpunkte-Serie um den Spielstand zu drehen. Am Ende gewann der Tabellenzweite auch diesen Durchgang mit 25:19.

Der VC Wiesbaden zeigte Charakter. Im dritten Satz blieb das Team ruhig, spielte konzentriert und setzte sich in der entscheidenden Phase ab. Mit starken Angriffen und guter Blockarbeit holte sich Wiesbaden den Satz mit 25:22. Die Halle stand und, feiert ihr Team.

Schwerin entscheidet das Spiel

Im vierten Satz erhöhte Schwerin noch einmal das Tempo. Mehrere Punktserien brachten den Favoriten früh in Führung. Wiesbaden kämpfte weiter, konnte Schwerin jedoch nicht den Schneid ablaufen. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern nutzte seine Erfahrung und gewann den Durchgang deutlich mit 25:13.

Zur wertvollsten Spielerin bei Schwerin wurde Annegret Hölzig gewählt. Beim VC Wiesbaden wurde Mittelblockerin Laura Broekstra zum fünften Mal in Folge zur besten VCW-Spielerin gekürt.

Abschied eines Hallen-Gesichts

Emotional wurde es abseits des Feldes. Moderator Tobias Radloff verabschiedete sich nach dem Spiel vom Publikum. Viele Jahre hatte er die Spiele des VC Wiesbaden begleitet. Nun zieht es ihn beruflich in den Norden von Hessen. Der Applaus der Zuschauer zeigte: Radloff hinterlässt Spuren.

Blick Richtung Playoffs

Als Tabellensiebter könnte der VC Wiesbaden in der ersten Playoff-Runde erneut auf Palmberg Schwerin treffen. Der Auftritt gegen den Tabellenzweiten zeigt: Wiesbaden kann diesem Gegner Paroli bieten.

Volleyball Bundesliga Frauen Tabelle, 2025.2026, 19. Spieltag

# Mannschaft Spiele Siege Sätze Punkte
1Allianz MTV Stuttgart191856:655
2SSC Palmberg Schwerin191550:1846
3VfB Suhl LOTTO Thüringen181446:1942
4Dresdner SC181446:1940
5Ladies in Black Aachen191136:3033
6USC Münster191038:3230
7VC Wiesbaden19727:4219
8Schwarz-Weiß Erfurt18621:3719
9Skurios Volleys Borken19312:4910
10Binder Blaubären TSV Flacht1829:507
11ETV Hamburger Volksbank Volleys18212:515

Archivfoto – Laura Broekstra ©2026 Wiesbaden lebt!

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