Wiesbaden empfängt das Team im Rathaus und würdigt einen Erfolg mit internationaler Strahlkraft.
Die Phantoms Cheerleader haben sich ins Rampenlicht getanzt – und ins Goldene Buch des Wiesbadener Sports geschrieben. Am Donnerstag empfing Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende das Team im Rathaus. Anlass: Silber bei der Weltmeisterschaft im japanischen Takasaki.
Die Phantastics hatten sich in der Kategorie Senior Cheerleading All Female bis ins Finale vorgearbeitet. Am Ende fehlte nur ein kleiner Schritt zu Gold, das an Gastgeber Japan ging. Doch der Jubel über Rang zwei blieb ungebrochen – und hallte nun auch durch die Flure des Rathauses.
Zwischen Hebefigur und Höchstleistung
Cheerleading zeigt längst mehr als Pompons und Choreografien. Wer die Auftritte der Wiesbadenerinnen sieht, erkennt Präzision, Kraft und Timing. Hebefiguren steigen in Sekunden, Drehungen greifen ineinander, Sprünge setzen Akzente. Das Team verbindet Akrobatik mit Turnen und Tanz – und formt daraus eine eigene Disziplin, die längst international Maßstäbe setzt.
Die Phantoms hatten sich als deutsche Meister qualifiziert und auf dem Weg zur WM auch den Europameistertitel geholt. In Takasaki bestätigten sie ihre Form. Sie hielten dem Druck stand, lieferten eine nahezu fehlerfreie Routine und überzeugten Jury wie Publikum.

Stolz aus dem Rathaus
Oberbürgermeister Mende würdigte die Leistung mit klaren Worten: Wiesbaden könne stolz auf seine sportlichen Botschafterinnen sein. Das Team habe die Stadt auf höchstem Niveau vertreten und zeige, wie viel Einsatz hinter solchen Erfolgen stecke.
Mit dem Eintrag ins Sportehrenbuch reihten sich die Cheerleaderinnen nun in eine Liste besonderer Namen ein. Dort stehen Athletinnen und Athleten, die internationale Titel holen oder auf großer Bühne bestehen.
Mehr als ein Moment
Für die Phantoms Cheerleader markiert der Empfang keinen Abschluss, sondern einen weiteren Schritt. Die Szene wächst, die Ansprüche steigen, die Ziele bleiben hoch. Wer einmal WM-Luft geschnuppert hat, will zurück auf diese Bühne.
Und so dürfte der Blick längst wieder nach vorn gehen – zur nächsten Saison, zur nächsten Meisterschaft, zum nächsten Sprung.
Foto ©2025 LH Wiesbaden
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