Nach dem Angriff auf das Gelände von Tschernobyl warnt Hessen vor den Folgen und stärkt der Ukraine den Rücken.
Der jüngste Angriff auf das Gelände des havarierten Atomkraftwerks Tschernobyl hat in Hessen scharfe Reaktionen ausgelöst. Staatsminister Pentz sprach von einem „völlig inakzeptablen“ Vorgehen und warnte vor den möglichen Folgen für Europa.
Warnung vor Folgen für Europa
Erst vor zwei Wochen hatte Pentz die Ukraine besucht. Dort habe er selbst erlebt, wie russische Angriffe Wohnhäuser, Märkte und andere zivile Einrichtungen getroffen hätten. „Russland muss solche Angriffe unverzüglich beenden. Die Konsequenzen können verheerend sein – für ganz Europa“, erklärte der Minister. Besonders besorgt zeigte er sich über Angriffe auf kerntechnische Anlagen. Diese seien „feige und sehr gefährlich“. Hessen stehe weiterhin fest an der Seite seiner Partner in der Oblast Kiew.
Partnerschaft mit der Region Kiew
Mit der wirtschaftsstarken Region rund um Kiew verbindet Hessen seit Kurzem eine offizielle Partnerschaft. Erst kürzlich unterzeichneten beide Seiten ein Memorandum of Understanding zur weiteren Zusammenarbeit. Auch deshalb verfolgt die Landesregierung die Entwicklung vor Ort mit besonderer Aufmerksamkeit.
Foto – Minister Manfred Pentz ©2025 Paul Schneider / Hessische Staatskanzlei
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