Am Montag, 8. Juni, wird um 18 Uhr im Foyer und in Raum 22 des Rathauses, Schlossplatz 6, die Ausstellung „Georg-August Zinn – Für ein modernes und weltoffenes Hessen“ eröffnet.
Georg-August Zinn war von 1950 bis 1969 Ministerpräsident in Hessen. Er prägte das Bundesland wie kaum ein anderer. Der Wiederaufbau der kriegszerrütteten Region und die Integration von Vertriebenen und Flüchtlingen waren Mammutaufgaben, derer sich der Sozialdemokrat und einer der „Väter“ des Grundgesetzes annahm – und die er bewältigte. Das Jahr 2026 markiert gleich mehrere Jubiläen, die Anlass geben, an Zinn zu erinnern: Seinen 125. Geburtstag, seinen 50. Todestag und den 75. Jahrestag des Beginns seiner Amtszeit als Ministerpräsident im Januar 1951. Veranstalter ist die Friedrich-Ebert-Stiftung.
Programm:
· 18 Uhr Einführung und Begrüßung; Sarah Steck, Landesbüro Hessen der Friedrich-Ebert-Stiftung
· 18.05 Uhr Grußwort; Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden
· 18.20 Uhr Vortrag: „Georg-August Zinn: Ein Leben für Demokratie und Verantwortung“; Prof. Dr. Walter Mühlhausen, Historiker und ehemals Geschäftsführer der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert Gedenkstätte Heidelberg
· 18.50 Uhr Aus dem Leben von Georg-August Zinn; Gemeinsames Gespräch mit Dr. Philip-André Zinn, Dr. Georg-Christian Zinn und Prof. Dr. Walter Mühlhausen, moderiert von Sarah Steck
· 19.15 Uhr Fragen aus dem Publikum
· 19.30 Uhr Schlusswort und Einführung in die Ausstellung; PD Dr. Stefan Müller, Leiter Referat „Public History“ im Archiv der sozialen Demokratie
Ende der Veranstaltung und Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung im Foyer.
Um Anmeldung wird bis Freitag, 5. Juni, gebeten unter: www.fes.de/lnk/zinnwi (Öffnet in einem neuen Tab).




