Zum Christopher Street Day erblüht auf dem Dern’schen Gelände erstmals eine Regenbogenfahne aus Blumen.
Wer am Samstag über das Dern’sche Gelände läuft, entdeckt zwischen Rathaus und Innenstadt einen ungewohnten Farbakzent. Dort, wo vor allem Grünflächen das Bild prägten, wächst erstmals eine Regenbogenfahne aus Blumen. Pünktlich zum Christopher Street Day (CSD) setzt die Stadt damit ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die farbenfrohe Pflanzung greift das weltweit bekannte Symbol der LGBTQ+-Bewegung auf und verbindet es mit einer langfristigen Aufwertung des öffentlichen Raums. Noch sind viele der neu gesetzten Stauden und Sommerblumen erst am Anfang ihrer Entwicklung. Doch schon jetzt zeichnet sich das Regenbogenmotiv deutlich auf der Fläche ab.
Sichtbares Zeichen für Vielfalt
Bürgermeisterin Christiane Hinninger sieht in dem Projekt mehr als eine dekorative Aktion zum Christopher Street Day. „Der blühende Regenbogen steht dafür, dass wir in Wiesbaden unsere Vielfalt wertschätzen und für gegenseitigen Respekt und Akzeptanz stehen“, sagt sie.
Die Stadt wolle damit nicht nur ein Zeichen für Offenheit setzen. Zugleich entstehe ein Ort, der sich in den kommenden Wochen weiterentwickeln werde. „Indem wir die Bepflanzung in den kommenden Wochen weiterentwickeln, entsteht eine dauerhaft blühende Fläche, die auch ökologisch einen Mehrwert bietet“, erklärt Hinninger.
Farben für heute, Blüten für morgen
Für die Gestaltung der Regenbogenfahne kombinierte das Grünflächenamt mehrjährige Stauden mit Sommerblumen. Da viele Pflanzen ihre volle Farbwirkung erst im Laufe des Sommers entfalten, griffen die Gärtner zu einem zusätzlichen Mittel: Einzelne Farbbereiche wurden mit gefärbten Holzhäckseln gestaltet.
So ist das Regenbogenmotiv bereits zum Christopher Street Day deutlich erkennbar. Gleichzeitig erfüllen die Holzhäcksel einen praktischen Zweck. Sie schützen den Boden vor Austrocknung, speichern Feuchtigkeit und unterstützen das Anwachsen der jungen Pflanzen.
Dauerhafte Aufwertung des Dern’schen Geländes
Die Aktion soll nicht mit dem Ende des CSD verschwinden. Nach der aktuellen Vegetationsphase plant die Stadt, die eingesetzten Pflanzen dauerhaft auf beiden Seiten zu etablieren. Ergänzend sollen Blühwiesen entstehen, die Insekten Nahrung bieten und die biologische Vielfalt fördern.
Damit verbindet Wiesbaden zwei Ziele miteinander: Die Regenbogenfahne auf dem Dern’schen Gelände erinnert an die Werte des Christopher Street Day und entwickelt sich zugleich zu einem nachhaltigen Grünprojekt mitten in der Innenstadt. Aus einem temporären Symbol könnte so ein dauerhaft blühender Ort der Vielfalt werden.
Symbolfoto ©2026 KI-generiert
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Die Internetseite zum Christopher-Street-Day in Wiesbaden finden Sie unter www.csd-wiesbaden.de.



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