Der VC Wiesbaden gewinnt in Hamburg mit 3:1. Nach verlorenem ersten Satz dreht Wiesbaden das Spiel souverän.
Der VC Wiesbaden hat am 20. und letzten Spieltag der Hauptrunde seine Pflicht erfüllt und bei den ETV Hamburger Volksbank Volleys mit 3:1 (22:25, 25:17, 25:21, 25:14) gewonnen. Nach einem wackligen Start steigerten sich die Hessinnen deutlich,
Hamburg erwischt den besseren Beginn
Hamburg spielte mutig, verteidigte aufmerksam und nutzte die Momente, in denen der VCW im Angriff noch nicht sauber genug abschloss. Die Mannschaft von Interims-Trainer Benedikt Frank tat sich schwer und so blieb der erste Satz lange offen. In der entscheidenden Phase übernahm dann der Tabellenletzte das Zepter und setzte die Punkte wie Nadelstiche. Hamburg verwandelte gleich den ersten Satzball zum 25:22 und setzte damit das erste Zeichen.
Wiesbaden wirkte in dieser Phase noch nicht stabil. Der Rhythmus fehlte, die Angriffe kamen nicht mit letzter Präzision, und Hamburg blieb lange unbequem.
Wiesbaden reagiert entschlossen
Im zweiten Satz waren Cayetana López Rey & Co nicht mehr Wiederzuerkennen. Der VC Wiesbaden servierte druckvoller, griff klarer an und arbeitete sich besser in die Partie. Dadurch setzte sich das Team früh ab. Mehrere Punkteserien brachten Sicherheit, Hamburg geriet immer stärker unter Druck, und Wiesbaden nutzte das konsequent.
Mit 25:17 glich der VCW aus und übernahm nun auch emotional die Kontrolle über das Spiel. Die Mannschaft wirkte gefestigter, klarer und zielstrebiger.
Der dritte Satz kippt spät
Der dritte Durchgang entwickelte sich zum umkämpftesten Abschnitt des Abends. Hamburg hielt dagegen und lag zwischenzeitlich vorn. Wiesbaden arbeite und blieb geduldig, – konsequent und erlaubte sich keine längere Schwächephase mehr. Da konnten Hamburgs Volleyballerinnen noch so viel Druck aufbauen. Aus einem Rückstand kämpften sich die Hessinnen zurück, drehten den Satz in der Schlussphase und nutzte eine starke Serie zum 25:21. Dieser Satz machte deutlich, warum Wiesbaden das Spiel am Ende verdient gewann: nicht, weil alles leicht lief, sondern weil die Mannschaft im richtigen Moment zulegte.
Wiesbaden lässt nichts mehr anbrennen
Nach dem gewonnenen dritten Satz spielte Wiesbaden im vierten Durchgang deutlich freier auf. Wiesbadens Volleyballerinnen setzten sich früh ab, servierten stabil und zwangen Hamburg immer häufiger zu Fehlern. Was zuvor noch umkämpft war, kippte nun klar auf die Seite der Gäste.
Beim Stand von 24:13 hatte Wiesbaden gleich zehn Matchbälle. Der erste saß sofort. Mit 25:14 beendete der VC Wiesbaden das Spiel entschlossen und ohne weitere Umwege. Und so wurde aus einem holprigen Beginn ein souveräner Abschlussabend.
Jimena Fernandez Gayoso führt die Punkteliste an
Als MOST VALUABLE PLAYER beim VC Wiesbaden wurde Jimena Fernandez Gayoso ausgezeichnet. Sie war mit 19 Punkten auch die erfolgreichste Wiesbadener Scorerin. Ebenfalls stark präsentierten sich Pleun van der Pijl mit 13 Punkten, Laura Broekstra und Dagmar Boom mit jeweils 10 Punkten sowie Sanne Konijnenberg mit 8 Punkten.
Auf Hamburger Seite erhielt Leonie Körtzinger die Auszeichnung als MOST VALUABLE PLAYER.
Archivfoto ©2026 Volker Watschounek
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