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Lilly Bietau muss in den kommenden Spielen die Position von Rene Sain fülle.

VC Wiesbaden lässt Bietau ziehen – Talent sucht Spielzeit in Straubing

Lilly Bietau verlässt den VC Wiesbaden und schließt sich NawaRo Straubing an. Die 19-jährige Libera sucht mehr Spielzeit, Verantwortung und Entwicklungschancen in der 2. Bundesliga Pro. Ihr Weg führt vom Eigengewächs zur neuen Herausforderung mit klaren sportlichen Zielen und Perspektive im Profivolleyball weiter.

Avatar-Foto Bela Rettich 4 Tagen vor 0

Lilly Bietau verlässt den VC Wiesbaden und wechselt nach Straubing. Die Libera sucht mehr Einsatzzeit und will sich sportlich weiterentwickeln.

Der VC Wiesbaden verabschiedet ein Eigengewächs – und tut das mit Haltung. Lilly Bietau, 19 Jahre alt, Libera, ausgebildet in Wiesbaden, verlässt den Verein und wechselt zur kommenden Saison nach Niederbayern zu NawaRo Straubing in die 2. Bundesliga Pro. Es ist ein Schritt, der nicht aus der Not entsteht, sondern aus Überzeugung – und aus dem klaren Wunsch nach mehr Verantwortung.

VCW-Kader für die Saison 2026/2027

VCW-Kader für die Saison 2026/2027

Zuspiel: Sanne Konijnenberg (Niederlande), Hanna Weinmann
Außenangriff: Cayetana López Rey (Spanien)
Mittelblock: Rachel Gomez
Libera: Rene Sain (Kroatien)

Ein Weg, der in Wiesbaden beginnt

Der VC Wiesbaden blickt auf eine Entwicklung, wie sie sich Vereine wünschen. Bietau startet mit zehn Jahren, wird früh gesichtet, besucht die Sportklasse des Elly-Heuss-Gymnasiums und durchläuft konsequent alle Stationen – von der U12 bis zur U20. Im Mai 2025 erreicht sie mit der U20 die deutsche Vizemeisterschaft. Kurz darauf klopft sie bei den Profis an.

Dann kommt der Moment, der Karrieren beschleunigt. Als sich Stamm-Libera Rene Sain verletzt, rückt Bietau im Januar 2026 in die Startformation. Sie bleibt ruhig, liest das Spiel, hält die Annahme stabil – und überzeugt in einer Phase, in der der VCW selbst um Konstanz ringt.

Sportdirektor Benedikt Frank sieht darin mehr als nur Talent: „Wir sind stolz auf ihre Entwicklung und unterstützen den nächsten Schritt bewusst.“

Entscheidung für den nächsten Schritt

Bietau selbst treibt die Entscheidung voran. Sie sucht Einsatzzeit, will Verantwortung übernehmen, will sich beweisen. Der Kontakt nach Straubing entstand über Frank, der dort früher als Trainer arbeitete. Die Perspektive passt – sportlich wie persönlich.

In Straubing erwartet sie eine klare Rolle. Gemeinsam mit Jana Krause soll sie ein gleichberechtigtes Libera-Duo bilden. Die Verantwortlichen trauen ihr zu, das Spiel zu stabilisieren. Sie beschreiben sie als ruhig unter Druck, wach im Kopf und offen in der Kommunikation.

Abschied ohne Bruch

Beim VC Wiesbaden bleibt kein bitterer Nachgeschmack. Der Verein lässt ziehen, weil er Entwicklung ernst nimmt. Bietau geht, weil sie wachsen will. Beide Seiten gewinnen Zeit – und vielleicht Perspektive für ein Wiedersehen.

Die Libera selbst formuliert es schlicht: Es ist kein Abschied für immer. Sie wird verfolgen, wie sich die Profis entwickeln. Sie wird beobachten, wie ihre Schwester Pauline im Zuspiel der zweiten Mannschaft wächst. Und sie wird ihren eigenen Weg gehen – vom Rhein an die Donau.

Foto © Volker Watschounek

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Die Seite des VC Wiesbaden finden Sie unter www.vcwiesbaden.de

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