Der VCW reagiert auf das Saisonende gegen Suhl mit ersten Kaderentscheidungen und verabschiedet fünf Spielerinnen aus dem Bundesliga-Team.
Der VC Wiesbaden hat nach dem Viertelfinal-Aus gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen früh die Weichen für die Zukunft gestellt. Aus Sicht des Vereins endet eine intensive Saison, die viele Wendungen nahm und zugleich wichtige Erkenntnisse brachte. Nun nutzt der Club die Phase nach dem Ausscheiden, um Stabilität zu sichern und gezielt neue Impulse zu setzen.
Vier Spielerinnen bleiben zentrale Bausteine. Kapitänin Rene Sain führt das Team weiterhin an und bringt ihre Erfahrung ein. Auch die Zuspielerinnen Sanne Konijnenberg und Hanna Weinmann bleiben an Bord. Außenangreiferin Cayetana López Rey komplettiert das Quartett, das die gewachsenen Abläufe aus der vergangenen Spielzeit in die Saison 2026/2027 tragen soll.
Sportdirektor Benedikt Frank sieht darin eine bewusste Entscheidung: Der VC Wiesbaden will eingespielte Strukturen erhalten und gleichzeitig Raum für Entwicklung schaffen. Gespräche mit weiteren Spielerinnen laufen bereits, erste Neuverpflichtungen kündigt der Verein zeitnah an.
Fünf Abschiede prägen den Umbruch
Gleichzeitig verabschiedet der VC Wiesbaden fünf Spielerinnen. Besonders emotional fällt der Abschied von Laura Broekstra aus. Die Mittelblockerin beendet ihre Karriere und hinterlässt sportlich wie menschlich deutliche Spuren. Sie überzeugte mehrfach als wertvollste Spielerin und prägte entscheidende Momente der Saison.
Auch Jimena Fernández Gayoso verlässt den Club nach einer starken Spielzeit. Die Diagonalangreiferin sammelte mehrere MVP-Auszeichnungen und zeigte konstant Leistung. Pleun van der Pijl, Dagmar Boom und Hannah Clayton gehen ebenfalls neue Wege. Sie brachten Erfahrung und Qualität ein, mussten jedoch auch mit Herausforderungen umgehen, die ihre Einsatzzeiten beeinflussten.
Klarer Blick nach vorn
Der VC Wiesbaden bewertet die Saison als wechselhaft, aber lehrreich. Der Club bedankt sich ausdrücklich bei allen Spielerinnen für ihren Einsatz und richtet den Fokus nun konsequent auf den Neuaufbau.
Aus Sicht des Vereins entsteht ein Kader, der Erfahrung und Entwicklung verbindet. Die Verantwortlichen wollen Stabilität sichern, ohne notwendige Veränderungen zu scheuen. Damit legt der VC Wiesbaden die Grundlage, um in der kommenden Spielzeit wieder anzugreifen – mit klarer Struktur, frischer Energie und dem Ziel, erneut in den Playoffs eine Rolle zu spielen.
Archivfoto – Kollage ©2026 Wiesbaden lebt!
Weitere Nachrichten aus dem Stadtteil Mitte lesen Sie hier.
Mehr vom VC Wiesbaden.



VC Wiesbaden begeistert bei U16-DM zuhause
VC Wiesbaden setzt auf mentale Stärke im Sport
VCW verpflichtet Marharyta Geiko für neue Saison
VC Wiesbaden lässt Bietau ziehen – Talent sucht Spielzeit in Straubing
Neustart mit Substanz: VC Wiesbaden schafft finanzielle Klarheit
Zwischen Wiesbaden und Voluntari: Konijnenberg nutzt ihre Chance 
