Die Stadt ist an 57 Gesellschaften mit 20 Prozent und mehr beteiligt. Der aktuelle Beteiligungsbericht legt die Geschäftsverläufe, Leistungsdaten offen und gibt einen Ausblick über zukünftige Entwicklungen.

Der Magistrat hat sich in seiner Sitzung 21. Januar mit dem Beteiligungsbericht der 57 Eigenbetriebe und Beteiligungsgesellschaften der Landeshauptstadt für das Jahr befasst. Die Stadtverordnetenversammlung wird voraussichtlich am Donnerstag, 13. Februar, den Gesamtüberblick über den Geschäftsverlauf der städtischen Gesellschaften und Eigenbetriebe und deren finanzielle Lage beraten.

Kommunale Leistungen werden zum Großteil von städtischen Gesellschaften im Rahmen der Daseinsvorsorge erbracht. Die Themenfelder der städtischen Beteiligungen erstrecken sich von den Bereichen Wohnungsbau, Ver- und Entsorgung, Gesundheit- und Altenpflege, Verkehr, Stadtentwicklung bis hin zu Tourismus, Messe- und Kongresswesen sowie Bäder- und Freizeiteinrichtungen. – Stadtkämmerer Axel Imholz

Als zentraler Baustein wird der Bereich Wohnungsbau gewertet. Die Stadt und ihre Wohnungsbaugesellschaften GWW/ GeWeGe arbeiten an der Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Die beiden Gesellschaften stellen mit rund 13.000 Wohnungen einen erheblichen Anteil am Wohnungsmarkt dar. Beide Gesellschaften halten mit rund 4.000 Wohnungen den größten Anteil an sozialgebundenen Wohnungen in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Bis zum Jahr 2030 planen die Gesellschaften GWW / GeWeGe einen Zuwachs auf 16.000 Wohneinheiten.

Querfinanzierung

ESWE Versorgung als regionaler Energieversorger und bundesweiter Strom- und Gasvertreiber hat im Geschäftsjahr 2018, trotz deutlich höherer Bezugskonditionen für Strom und Gas, ein besseres Ergebnis erzielt. Der städtische Anteil am Ergebnis der ESWE Versorgung dient der Finanzierung des defizitären Nahverkehrs, der von ESWE Verkehr betrieben wird.

In der Wiesbaden Holding GmbH (WVV) werden die Ergebnisse aus den Bereichen Verkehr, Versorgung und Immobilien konsolidiert. Im Jahr 2018 konnte die Holding eine Dividende in Höhe von 15 Millionen Euro an die Stadt ausschütten.

2022 Emissiosfrei

ESWE Verkehr strebt an, den gesamten öffentlichen Nahverkehr in der Landeshauptstadt Wiesbaden bis zum Jahr 2022 emissionsfrei zu betreiben und damit die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs in der Stadt zu steigern. Das Geschäftsjahr 2018 der Gesellschaft war von den Themen Green City Plan und dem damit verbundenen emissionsfreien Ausbau des Nahverkehrs in der Landeshauptstadt Wiesbaden geprägt. Die Gesellschaft strebt an, die Belastung in der Innenstadt mit NO2, aber auch anderen Luftschadstoffen und Lärm zu reduzieren. Die ESWE Verkehrs GmbH setzt sich dabei mit der Kampagne „Wir verbinden Mobilität und Umwelt“ für ein leistungsstarkes und umweltfreundliches Mobilitätsangebot in der Landeshauptstadt Wiesbaden ein.

Rhein-Main Congress-Center

Das Rhein-Main Congress-Center (RMCC) eröffnete im April 2018 mit einer Kapazität für bis zur 12500 Personen auf drei Ebenen als das größte Kongress- und Veranstaltungszentrum der Stadt. Zukünftig steht die Vermarktung des RMCC im Fokus.

Für 2019 war auch die Fusionierung der Kurhaus Wiesbaden GmbH und der Rhein-Main-Hallen GmbH auf die neue Gesellschaft Wiesbaden Congress & Marketing GmbH (WICM) geplant und ist mittlerweile vollzogen. Die WICM GmbH bleibt unter dem Dach des Eigenbetriebes TriWiCon bestehen.

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Der Beteiligungsbericht 2018 ist sowohl als Druckwerk und im Internet digital unter www.wiesbaden.de erhältlich.

 

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