An Schulen und in Kindertagesstätten sollen zwischen dem 16. Dezember 2020 und 10. Januar 2021 die Kontakte eingeschränkt werden. Soweit möglich, sollen Eltern auf Kinderbetreuung verzichten.

Sonntagmittag ist es so gekommen, wie alle es erwartetet Hatten. Bundeskanzlerin Agela Merkel und die Länderchefs hatten erklärt, dass vom 16. Dezember an deutschlandweit ein der Shutdown gilt. Seit dem läuft die Maschinerie an Wiesbadens Schulen und in Wiesbadens Kindertagesstätten auf Hochtouren. In der Theodor-Fliedner Schule etwa, wurde eilig ein Schreiben für die Eltern aufgesetzt. Der Rücklauf, ob ihr Kind am Mittwoch zur Schule geht oder zu Hause bleibt, soll morgen erfolgen. Unisono wendet sich Wiesbadens Sozialdezernent Christoph Manjura in einem Brief an Familien und Eltern, und iformiert über die Kinderbetreuung in den Kindertagesstätten (Kitas) für die Zeit des Corona-Shutdown ab Mittwoch, 16. Dezember.

Informationen zur Kinderbetreuung in den Wiesbadener Kitas ab Mittwoch

Informationen zur Kinderbetreuung in den Wiesbadener Kitas ab Mittwoch

Dort erklärt der Sozialdezernent, dass wegen der hohen Corona-Infektionszahlen das öffentliche Leben vom 16. Dezember an zunächst bis zum 10. Januar 2021, drastisch heruntergefahren. Im Schreiben des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration vom 13. Dezember heißt es…

„Der Betrieb soll vom 16.12.2020 bis 10.01.2021 auf ein Minimum reduziert werden […] Wenn Eltern Hilfe und eine Betreuung brauchen, bekommen Sie diese. Das gilt ausdrücklich auch für private Gründe. Suchen Sie den vertrauensvollen Kontakt zu Ihrer Kita.“ – Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration

Das Amt für Soziale Arbeit, Abteilung Kindertagesstätten, hat sich mit den Wiesbadener Kita-Trägerverbünden abgestimmt, um eine möglichst einheitliche Regelung zu finden, wie mit dieser Vorgabe am besten umzugehen ist. Das Sozialdezernat möchte die örtlichen Kita-Leitungen auch unterstützen und ihnen eine Orientierungshilfe an die Hand geben.

„Eltern sind aufgerufen, die Kitas bis Dienstag, 15. Dezember, darüber zu infomieren, an welchen Tagen mit welchem Zeitfenster ein Betreuungsbedarf für die Zeit des Shutdown besteht.“ – Christoph Manjura, Sozialdezernent

Aus Sicht gilt des Wiesbadener Sozialdezernates gilt daher folgender Appell und folgende Verfahrensregelung: Alle Kita-Träger in Wiesbaden appellieren an die Eltern die Kinder in dieser Zeit, wann immer möglich, zu Hause zu betreuen, um dadurch möglichst viele Kontakte zu reduzieren. Für Eltern sollen seitens der Bundesregierung noch in dieser Woche zusätzliche Möglichkeiten geschaffen werden, für den genannten Zeitraum bezahlten Urlaub zu nehmen. Eltern werden gebeten, dies zu berücksichtigen. In besonderem Maße sollte die Notbetreuung für Familien bereit gehalten werden, in denen beide Elternteile berufstätig sind, die in Berufen tätig sind, die zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens notwendig sind und/oder die mit ihren Arbeitgebern keine Vereinbarungen treffen können, die die Betreuung zuhause ermöglichen. Mögliche private Gründe sollten Eltern mit der jeweiligen Kita-Leitung absprechen.

Planungssicherheit

Alle Träger benötigen für die Notbetreuung eine Planungsgrundlage. Daher wird bis Dienstag, 15. Dezember, um eine Mitteilung gebeten, an welchen Tagen mit welchem Zeitfenster ein Betreuungsbedarf für die Zeit des Shutdown besteht. Bestehende Regelungen zur Schließung der Einrichtungen bleiben hiervon unberührt.

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Die offizielle Internetseite vom Forsthaus Kohlheck finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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