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Flutlichspiel in der Brita Arena, SV Wehen Wiesbaden

„Resilienz und Widerstandsfähigkeit beweisen“

Im Flutlichtspiel gegen Erzgebirge Aue will der SV Wehen Wiesbaden sein Heimspiel mit Energie und Mut prägen. Trainer Daniel Scherning fordert klare Wege, viel Tempo und eine Mannschaft, die das Abendspiel von der ersten Sekunde an kontrolliert. Die Brita-Arena soll brennen.

Avatar-Foto Bela Rettich 3 Monaten vor 0

Der SV Wehen Wiesbaden empfängt Aue zum Flutlicht-Abendspiel und setzt dabei auf mehr Zielstrebigkeit, klare Organisation und entschlossene Aktionen im Heimspiel.

Der SV Wehen Wiesbaden spürt vor dem 16. Spieltag der 3. Liga eine besondere Mischung, die nur ein Abendspiel erzeugt: enges Stadion, schnellerer Puls, scharfer Fokus. Cheftrainer Daniel Scherning blickt auf die Partie gegen den Tabellen 17. Erzgebirge Aue und merkt, wie sein Team knistert. Er sah in Mannheim vieles, was ihn wurmte. Die Mannschaft rannte, presste, verteidigte, aber sie punktete nicht.

Seine Analyse stoppte nicht, obwohl der Trainingsplatz im Matsch versank. Er zog das Team ins Fitnessstudio, ließ die Szenen laufen, erklärte Wege, korrigierte Abläufe. Unter der Woche brachte er die wichtigen Themen wieder auf den Rasen: mehr Organisation gegen den Ball, mehr Zielstrebigkeit im eigenen Besitz, mehr Mut, den ersten Impuls nach vorne zu setzen.

Ausfälle schmerzen – Chancen wachsen

Der frühe Verlust von David Suárez und Orestes Chiomuzoglu in Mannheim tut weh. Beide hielten das Zentrum zusammen, beide mussten raus, beide fehlen jetzt gegen Aue und weitere Spiele. Scherning betont das ohne Klage. Er richtet den Blick auf die Spieler, die bisher warten mussten. „Wir haben einen großen Kader“, sagt er. Genau dieser Kader soll jetzt wachsen, greifen, liefern.

Felix Lukeneder tastet sich mit Maske an die Belastung heran. Simon Steele und Florian Striezel bleiben draußen. Der Trainer plant ohne sie, hofft aber auf schnelle Rückkehr.

Aue kommt stabil –

Aue reist als Tabellen-17. an, wirkt aber weit stärker, als die Platzierung vermuten lässt. Die Sachsen verloren nur eines der letzten acht Spiele. Sie fliegen über Umschaltmomente, sprinten mit Tempo in die Tiefe, pressen clever, beißen bei Standards.

Scherning kennt diese Stärken, benennt sie, nutzt sie aber als Treibstoff für den eigenen Anspruch. „Es geht um uns“, sagt er. Sein Team soll das Heimspiel nicht nur spielen, sondern prägen. Es soll jagen, es soll Fehler reparieren, es soll über Energie kommen und Aue in Bewegung zwingen.

Abendspiel unter Flutlicht

Jeder Sprint klirrt lauter, jeder Zweikampf brennt tiefer, jede Aktion zieht das Stadion enger zusammen. Scherning freut sich „brutal“ auf seine Heimspiel-Premiere. Er will ein Team sehen, das sofort zeigt, dass es dieses Abendspiel gewinnt. Fehler passieren, sagt er, aber nur, wenn die Mannschaft sie gemeinsam auffängt. Die Spieler sollen mutig bleiben, sollen Wege gehen, sollen Aue früh den Raum nehmen.

Kinder im Mittelpunkt – ein Spieltag mit Haltung

Zum Internationalen Tag der Kinderrechte setzt der SVWW ein Zeichen. Alle Kinder bis 13 Jahre dürfen kostenlos rein. Scherning lächelt, wenn er darüber spricht. Er hört Kindern zu, er nimmt sie ernst, er bringt seine eigenen mit. „Sie sprechen oft direkt aus dem Herz“, sagt er. Genau deshalb widmet der Verein ihnen diesen Abend.

Interview zum Spieltag

Gute Bilanz, klare Haltung

Sechs Siege, zwei Unentschieden, fünf Niederlagen – die Bilanz gegen Aue zeigt keine Angst. Sie zeigt Möglichkeiten. Und genau die will der SVWW unter Flutlicht nutzen.

Freitagabend. Heimspiel. Flutlichtspiel. Der SV Wehen Wiesbaden will es packen.

Foto ©2025 Volker Watschounek

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Erstveröffentlichung: 26.11.2025
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