Nach einem Hangrutsch sperrt Wiesbaden 400 Meter vom Rheinsteig bei Frauenstein.
Der Rheinsteig gilt als einer der schönsten Fernwanderwege Deutschlands. Doch derzeit endet die Aussicht oberhalb der Knobsalm abrupt: Ein Hangrutsch hat den Abschnitt bei Frauenstein auf rund 400 Metern unpassierbar gemacht. Das Tiefbau- und Vermessungsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden reagiert – und sperrt den Bereich aus Sicherheitsgründen vollständig.
Wenn der Boden nachgibt
Regen fällt, Wasser sickert, Erde verliert Halt. Was in der Theorie nüchtern klingt, zeigt sich am Mühlberg mit voller Wucht. Aufgrund der Witterungsbedingungen ist der Hang oberhalb des Mühlbachs ins Rutschen geraten. Erdreich löst sich, Wurzeln verlieren ihren Halt, der Weg trägt nicht mehr zuverlässig.
Daher ist der Knobsalm bis hinunter ins Tal des Mühlbachs vorerst nicht passierbar. Wer hier wandern will, stößt auf Absperrungen – und auf klare Hinweise, die keinen Interpretationsspielraum lassen.
Umleitung statt Umkehr
Wer den Rheinsteig kennt, weiß: Ein gesperrter Abschnitt bedeutet nicht das Ende der Tour. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert. Sie führen sicher durch die Landschaft – vielleicht mit einem kleinen Umweg, aber ohne Risiko. Die Stadt bittet Wanderer eindringlich, die Sperrung zu beachten. Ein gesperrter Weg ist kein Abenteuerparcours. Wer Absperrungen ignoriert, gefährdet sich selbst – und verzögert womöglich die Arbeiten.
Symbolfoto ©2026 KI-generiert
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Erstveröffentlichung: 19.02.2026


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