Am frühen Mittwochabend wurde die Wiesbadener Polizei über ein verdächtiges Paket im Wiesbadener Vorort Naurod informiert. 

Sensibilisiert von entsprechenden Presseartikeln der vergangenen Tage, meldet der vermeintliche Empfänger, ein verdächtiges Paket erhalten zu haben. Weder er, noch seine Familie konnten sich diese
Zusendung erklären. Auch die Umstände der Anlieferung und Adressierung kamen ihm äußerst verdächtig vor.

Rückblick

Wie aus den Medien bekannt ist, wird die Deutsche-Post-Tochter DHL erpresst. Ein oder mehrere Täter fordern eine Millionensumme – andernfalls verschicken sie weiter gefährliche Pakete – im letzten Fall aus Potsdam vergangene Woche war es ein mit Nägeln und einem sogenannten Polenböller präpariertes Paket.

Vorsichtsmaßnahmen

Nach Würdigung aller Ungereimtheiten wurden erste polizeiliche Maßnahmen vor Ort eingeleitet. Neben dem Wohnhaus des Mitteilers, wurde aus Sicherheitsgründen, auch eine nahegelegene Sportanlage kurzfristig abgesperrt.

Entwarnung in Naurod

Erst nach Überprüfung des Paketes durch Sachverständige des Hessischen Landeskriminalamts konnte Entwarnung gegeben werden. Bei dem Inhalt handelt es sich um völlig ungefährliche Gegenstände, die üblicherweise zu dieser Jahreszeit gerne auch verschenkt werden. Rückschlüsse auf den Ursprung des
Paketes konnten, auch mit Hilfe des Inhaltes, nicht gezogen werden. Die Gegenstände wurden beim Erstmelder belassen. ∆

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