Ein Stück Berlin in Wiesbaden. Kein Stück der Berliner Mauer, sondern eine nachgestellte Ecke aus dem Atelier von des Künstlers  Sebastian Meschenmoser.

In der Kunstgeschichte hat das Atelier als der Ort künstlerischen Schaffens eine besondere Aufladung erfahren. Außenstehende assoziieren damit gerne einen geheimnisvollen Fixpunkt der Kreativität, der ihnen in der Regel verschlossen bleibt. Die Künstler selbst waren sich der Anziehungskraft ihrer Werkstatt stets bewusst und nutzten diesen Raum in programmatischen Inszenierungen, um künstlerische Positionen und Absichten zu vermitteln.

Landesmuseum, kurzgefasst

Projektraumausstellung „Sebastian Meschenmoser
Wann: 18. August bis 22. Oktober 2017
Wo: Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur (Museums Wiesbaden), Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: Sonderausstellungen 10,00 Euro, ermäßigt 7,oo Euro, Dauerausstellung 6,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro

Der Eintritt in die Sonderausstellung beinhaltet den Eintritt in die Dauerausstellung.

Zu solchen Inszenierungen gehörte es in der langen Historie des Ateliers, über die Arbeitsmaterialien hinaus all das in den Raum einzubringen, was ihn zusätzlich mit Bedeutung auflädt. So entwickelt sich die Werkstatt in eine neue, schillernde und widersprüchliche Existenz, die eng mit dem Künstler verknüpft ist.

Set Sujets

Auch Sebastian Meschenmoser bringt in seine Ausstellung im Museum Wiesbaden sein Atelier ein. Es begegnet dem Besucher in Form einer eigenwillig eingestellten Wandecke, die ein architektonisches Element aus dem Berliner Atelier darstellt. Auf diese Weise wandelt er den öffentlichen Ausstellungsraum in jenen privaten künstlerischen Ort um, in dem er schöpferisch tätig ist. Aus einer Ausstellung gemalter Bilder wird damit die Installation „Sets“.

Zur Person Sebastian Meschenmoser

2001 begann Sebastian Meschenmoser sein Studium der freien bildenden Kunst an der Akademie für bildende Künste in Mainz bei Klaus Vogelgesang und Anne Berning. Nach einem einjährigen Studienaufenthalt an der École Nationale Supérieure d’Art in Dijon wechselte Meschenmoser 2006 in die Meisterklasse von Anne Berning. 2007 erhielt er an der Akademie für Bildende Künste in Mainz bei Anne Bärning sein Diplom in freier bildender Kunst. Seit 2008 lebt und arbeitet Sebastian Meschenmoser in Berlin.

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