Mit Jubiläum, freiem Eintritt und dem „Ophelia“-Hype erreicht das Museum Wiesbaden 2025 einen Besucherrekord.
Das Museum Wiesbaden erlebt ein Jahr, das in die Statistik eingeht. 130.986 Menschen strömen 2025 in das Haus – so viele wie selten zuvor. Jubiläum, klug kuratierte Ausstellungen und ein popkultureller Moment sorgen für Aufmerksamkeit, die weit über die Stadt hinausreicht. Gegenüber dem Vorjahr wächst das Interesse um rund 20.000 Besuche. Das Publikum kommt neugierig, bleibt länger – und kehrt wieder.
Freier Eintritt öffnet Türen
Der April wird zum Wendepunkt. An den Wochenenden fällt die Eintrittshürde, ermöglicht durch die Unterstützung des Landes. Das Museum erinnert an seine bürgerlichen Wurzeln und lädt ein, ohne Bedingungen. Direktor Andreas Henning spricht von einem Geschenk an die Stadt – getragen von der Förderung durch Timon Gremmels. Kooperationen mit Kulturpartnern verdichten das Programm, prominente Gäste befeuern den Diskurs.
Bildung als Magnet
Kostenfreie Samstage und freier Eintritt für junge Menschen wirken. Über 1.000 pädagogische Gruppen besuchen das Haus – Rekord. Das Museum setzt auf frühe Begegnungen, die Neugier wecken und Schwellen abbauen. Lernen geschieht hier im Gehen, Sehen, Fragen.
Sammlungen mit Strahlkraft
International zieht die bedeutende Sammlung von Alexej von Jawlensky ebenso wie der Jugendstil an. Sonderausstellungen von Sven Drühl und Louise Nevelson setzen Akzente. Die Klassische Moderne bleibt Publikumsliebling – und verlängert den Erfolg bis 2026.
Pop trifft Kunst: „Ophelia“
Ein Musikvideo von Taylor Swift katapultiert ein Jugendstilbild ins Netz. Friedrich Heysers „Ophelia“ wird Ikone, ihr Schöpfer Friedrich Heyser neu entdeckt. Junge Besucher finden so den Weg ins Haus – und entdecken mehr als ein Motiv.
Symbolfoto ©2026 Christoph Boeckheler
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