Die Storchenkamera in Schierstein zeigt ab live die Rückkehr der Störche, Nestbau, Jungtieraufzucht …
Die Storchenkamera in Schierstein ist ab sofort wieder in Betrieb und liefert pünktlich zum Beginn der neuen Saison aktuelle Livebilder aus dem Nest. Interessierte Bürger haben damit auch dieses Jahr die Möglichkeit, die Störche bequem von zu Hause aus über den Livestream zu beobachten.
Faszinierende Fakten über Störche
Familie & Verbreitung: Störche (Ciconiidae) gehören zur Ordnung der Ciconiiformes, mit sechs Gattungen und 20 Arten weltweit – außer in der Antarktis. Der bekannteste Vertreter in Europa ist der Weißstorch (Ciconia ciconia), daneben zählen Marabus und Nimmersatt (Mycteria ibis) zu den eindrucksvollen Arten.
Aussehen: Mit langen Beinen, langem Hals und großem Schnabel ähneln Störche Reihern, wirken aber massiger. Größe: 75–150 cm, Gewicht: 1–9 kg. Der Schnabel variiert stark: schlank bei Ciconia, mächtig aufwärts gebogen bei Marabus oder Sattelstorch, bei Nimmersatt empfindlich sensorisch angepasst.
Fortbewegung & Flug: Störche schreiten langsam, Schwimmhäute sind rudimentär. Ihre breiten Flügel erlauben weiten Segelflug; die größten Spannweiten erreichen die Marabus (bis 320 cm). Beim Flug halten die meisten Arten den Hals gestreckt, nur Marabus fliegen wie Reiher.
Gefieder & Lautäußerungen: Gefieder in Schwarz-Weiß, metallisch glänzend, wird zur Brutzeit intensiver. Viele Arten haben unbefiederte Gesichtspartien – praktisch beim Futtersuchen im Schlamm oder an Kadavern. Störche sind nicht stimmlos: Pfeifen, Krächzen und Schnabelklappern gehören zum Repertoire, besonders markant beim Weißstorch.
Besonderheiten: Männchen sind meist etwas größer als Weibchen, auffällig bei Sattel- und Riesenstorch. Störche jagen ausschließlich Fleisch – ihre Ernährung variiert je nach Art und Lebensraum.
Ob Ankunft der Altvögel, Nestbau oder später die Aufzucht der Jungtiere – die Kamera ermöglicht faszinierende Einblicke in das Leben der Tiere aus nächster Nähe.
Storchengemeinschaft e.V.
Das Projekt wurde in enger Kooperation zwischen dem Stadtplanungsamt und der Storchengemeinschaft e.V. umgesetzt. Die initiale finanzielle Unterstützung kam vom Regionalpark RheinMain. Aktuell unterstützt das Programm Smart City Wiesbaden den weiteren Betrieb der Storchenkamera.
Foto – Storchenkamera ©2026 LH Wiesbaden
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Weitere Informationen (1) Informationsangebote für das Rhein– und Mainufer – (2) Regionalpark RheinMain – (3) Neues Konzept für das Rhein.Main.Ufer



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