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v.l.n.r.: Maral Koohestanian, Dezernentin für Smart City, Europa und Ordnung, und Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende präsentieren das neue Lastenrad.

Lastenrad soll Bürgerbeteiligung in Wiesbaden sichtbarer machen

Wiesbaden erweitert seine Beteiligungsformate und bringt Bürgerbeteiligung auf die Straße: Ein Lastenrad dient künftig als mobiles Beteiligungsformat von Zukunftswerk und der Stabsstelle mitWIrken. Die Stadt will Ideen direkt vor Ort sammeln, informieren und mit Bürgern ins Gespräch kommen – etwa auf Märkten, Veranstaltungen oder in Stadtteilen.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Stunden vor 0

Ein Lastenrad wird zum mobilen Beteiligungsformat: Wiesbaden sucht künftig direkt vor Ort das Gespräch mit Bürgern.

Die Stadt erweitert ihre Beteiligungsformate um ein mobiles Angebot: Ein Lastenrad soll künftig Bürgerbeteiligung direkt in die Stadtteile bringen. Das Fahrrrad wird zusammen vom Zukunftswerk und der Stabsstelle mitWIrken eingesetzt. Ziel ist es, mit Bürgern vor Ort ins Gespräch zu kommen, Ideen aufzunehmen und Informationen zu städtischen Projekten zu vermitteln..

Beteiligung dort, wo das Leben stattfindet

Mit dem neuen Format wird das Zukunftswerk mobil. Gleichzeitig erweitert die Stabsstelle mitWIrken ihre bestehenden Beteiligungsangebote um ein niedrigschwelliges Instrument im öffentlichen Raum.
Das Lastenrad kann flexibel eingesetzt werden: auf Märkten, bei Veranstaltungen, in Stadtteilen oder bei spontanen Aktionen. Auch andere Fachbereiche der Stadtverwaltung können das mobile Format nutzen, um Projekte vorzustellen oder Rückmeldungen aus der Stadtgesellschaft einzuholen.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende erklärt, Beteiligung lebe davon, dass Menschen informiert werden, mitreden und mitmachen können. Das mobile Angebot soll genau das ermöglichen: früh informieren, zuhören und gemeinsam Lösungen entwickeln.

Austausch statt Amtsstube

Auch Stadträtin Maral Koohestanian, Dezernentin für Smart City, Europa und Ordnung, sieht darin eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Beteiligungsarbeit. Das Lastenrad mache das Zukunftswerk erstmals im gesamten Stadtgebiet sichtbar. Die Stadt gehe aktiv auf die Menschen zu und nehme Ideen, Feedback und Perspektiven direkt aus der Bürgerschaft auf.

Inhaltlich orientiert sich das Konzept an Beispielen aus anderen Städten, etwa Kirchheim unter Teck oder dem CityLAB Berlin. Mit dem Projekt „Stadtlabor2Go“ arbeitet Wiesbaden bereits zusammen. Die Idee eines mobilen Stadtlabors wird nun auf die Wiesbadener Beteiligungsstruktur übertragen.

Start beim Frühlingsmarkt

Der erste Einsatz ist bereits geplant: Am Dienstag, 24. März, steht das mobile Beteiligungsformat beim Frühlingsmarkt im ehemaligen SportScheck-Gebäude bereit. Zwischen 11 und 15 Uhr können Bürger Fragen stellen, Vorschläge einbringen oder sich über aktuelle Projekte informieren.

Einen offiziellen Namen hat das Lastenrad bewusst noch nicht. Die Stadt lädt die Bevölkerung ein, Vorschläge einzureichen – online über das Beteiligungsportal wiesbadenwirkt.de oder direkt beim ersten Einsatz.

So beginnt Beteiligung in Wiesbaden künftig vielleicht ganz schlicht: mit einem Gespräch auf dem Marktplatz – und einem Lastenrad, das zuhört.

Foto – v.l.n.r.: Maral Koohestanian, Dezernentin für Smart City, Europa und Ordnung, und Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende präsentieren das neue Lastenrad. ©2026 LH Wiesbaden

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