Der Gang auf die Toilette ist schmerzhaft und der Harndrang ist gleich nach Aufsuchen des „stillen Örtchens“, trotz nur geringer Urinmenge gleich wieder da. Die Kehrtwende ist unumgänglich. Die Ursache: Blasenerkrankungen.

Ständiger Harndrang und Brennen beim Wasserlassen, dazu Schmerzen im Unterleib. Das sind typische Anzeichen für Nieren- und Blasenerkrankungen. Nicht immer sind Antibiotika nötig. In leichten und unkomplizierten Fällen wirken die alten Hausmittel und einfache Schmerzmittel oft besser – und genauso gut.

Verständliche Medizin, kurz gefasst

Verständliche Medizin – Komplementärmedizin
Wann: Mittwoch, 24. Juli 2019, ab 19:30 uhr
Wo: Rathaus, Stadtverordnetensitzungssaal, Schloßplatz 6, 65183 Wiesbaden (Anfahrt Planen!)
Eintritt: frei

Wie können Sie Ihre Nieren schützen? Was machen Sie, wenn eine Beckenbodenschwäche vorliegt? Was ist, wenn Blut im Urin ist? Das sind nur drei von vielen Fragen, die Wiesbadens Ärzte im Rahmen der Reihe Verständliche Medizin am Mittwoch im Stadtverordnetensaal beantworten.  Prof. Dr. Strutz vom Nierenzentrum Wiesbaden wird den Schutz der Nieren in jeder Lebenslage näher darstellen. Im Anschluss beleuchtet Oberärztin Michelle Lindenthal  von den Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden, die Niere unter dem Einfluss der Erkrankung Diabetes. Chefärztin Dr. Stefanie Buchen von der Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden geht zum Abschluss auf das Thema  Blasen- und Beckenbodenschwäche ein.

Blasenerkrankungen und Beckenbodenschwäche lassen sich mit konsequentem Training oder kleinen Hilfsmitteln gut behandeln. Es ist wichtig, dass Betroffene frühzeitig einen Gynäkologen oder Urologen konsultieren, um die jeweils richtigen Behandlungsmethoden zu finden.

Die Nieren sind das Klärwerk unseres Körpers; sie filtern unser Blut, sodass giftige Substanzen oder Stoffwechselabfallprodukte mit dem Urin ausgeschieden werden können. Gleichzeitig produzieren sie Hormone und sind unter anderem für die Regulierung des Wasser- und Elektrolythaushalts zuständig. Entsprechend fürsorglich sollten wir mit diesem Organ umgehen. Gesunde Ernährung gepaart mit einem aktiven Lebensstil ohne Rauchen sind dabei die wichtigsten Faktoren. Da Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes Mellitus Nierenprobleme verursachen können, sollten Sie zusätzlich regelmäßig Ihren Blutzucker und Blutdruck überprüfen lassen.

Schutz der Nieren

Näheres zum Schutz Ihrer Nieren und der Harnblase erfahren Näheres zum Schutz Ihrer Nieren und der Harnblase erfahren Sie in der kommenden Veranstaltung „Verständliche Medizin“. Das Gesundheitsamt Wiesbaden und der Praxisverbund e.V. freuen Das Gesundheitsamt Wiesbaden und der Praxisverbund e.V. freuen sich auf Ihren Besuch! Sie haben am, Ende der Veranstaltung offene Fragen, die sie gerne mit den Experten persönlich klären. Wir verraten Ihnen ihre Kontaktdaten.

Oberärztin Michèle Lindenthal
Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden 0611 43-2806 | Fax 0611 43-2820
michele.lindenthal@helios-gesundheit.de | www.helios-gesundheit.de

Prof. Dr. med. Frank Strutz
Nierenzentrum Wiesbaden
0611 57714203 | Fax 0611 9568330
strutz@nephrologie-wiesbaden.de

Dr. med. Stefanie Buchen
Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden
Telefon +49 (0)611 8472391
s.buchen@asklepios.com | www.asklepios.com

Selbsthilfe

Wenn Sie unter einer Blasenentzündung leiden, sollten Sie viel Trinken. Gibt es keine gesundheitlichen Bedenken, durchaus zwei bis drei Liter pro Tag. Infolge des Trinkens entleeren Sie die Blase ebenso oft. Dadurch werden die Keime möglichst schnell ausgespült. Gut geeignet sind Nieren- und Blasentees. Sie enthalten unter anderem Bärentraubenblätter, denen eine antibakterielle Wirkung nachgesagt wird. Lindernd wirken auch eine Wärmflasche, warme Sitzbäder oder feuchtwarme Umschläge im Blasenbereich. Dadurch entspannen Sie die glatte Muskulatur der Blase und mildern so die Schmerzen mildern. (Bild pixelio.de / cameraobscura)

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Die offizielle Internetseite des Gesundheitsamts Wiesbaden finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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