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Modelzeichnung City-Bahn an der Ringkirche

Die City-Bahn – eine Chance für Region

Zusammen haben Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister Michael Ebling und Landrat Frank Kilian im Wiesbadener Rathaus für das Jahrhundertprojekt City-Bahn die heiße Phase bis zum Bürgerentscheid eingeleitet.

Volker Watschounek 4 Jahren vor 4

Grenzen werden aufgeweicht. Eine Region wächst und mit ihr die Verkehrsströme. Pendler sollen es mit er City-Bahn leichter haben – die Zukunft und der Wachstum gesichert werden.

Am 1. November haben die Menschen in Wiesbaden die Wahl, über die Zukunft der Mobilität der Stadt und der Region mitzubestimmen. Am 1. November stimmen sie ab über die City-Bahn. Wir stehen vor einer Entscheidung, die unserer Mobilität und unsere Zukunftsfähigkeit über Jahrzehnte hinaus prägen wird, erklärt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende am Mittwochvormittag in Wiesbaden.

„Die Investition in die City-Bahn ist deutlich mehr als nur ein Verkehrsmittel.  Sie ist ein  Konjunkturprogramm für die regionale Wirtschaft. Auch das ist gerade in  der aktuellen Situation mit Blick auf die Corona-Pandemie wichtiger als je zuvor.“ – Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

Die City-Bahn vernetzt und ist identitätsstiftend für die gesamte Region. Sie bindet die Landeshauptstadt in zwei Richtungen an und lässt verkehrstechnisch Wiesbaden, Mainz und RheingauTaunus-Kreis zusammenwachen. Damit ist sie nicht nur eine Wiesbadener Straßenbahn. Die City-Bahn für die Zukunft die Achse für die Stadt- und Regionalentwicklung. Das sehen Oberbürgermeister Michael Ebling und Landrat Frank Kilian ähnlich. Zusammen werden sie für das Jahrhundertprojekt CityBahn.

„Wir möchten, dass die Wiesbadener Bürger eine gute Entscheidung treffen.“ – Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

Damit die Bürger der Stadt eine gute Entscheidung treffen treffen können, möchte Wiesbadens Oberbürgermeister in den kommenden Wochen auch persönlich mit vielfältigen Angeboten informieren und die Menschen überzeugen. Eine gute Gelegenheit sich mit dem Thema City-Bahn auseinanderzusetzen, bietet die bekannte DialogBox, die ab sofort und bis Ende September am Wiesbadener Hauptbahnhof stehen wird. Am 5. September findetdann ein sogenanntes Townhall-Meeting statt, begleitet von vielen Informationsveranstaltungen in den Ortsbezirken. Ziel müsse es sein, die Bürger in die Lage zu versetzen, auch in Zeiten von Corona- Beschränkungen am 1. November die beste Entscheidung für sich und Wiesbabden zu treffen. Wir haben die einmalige Chance, die Region Wiesbaden-Mainz-Rheingau-Taunus nachhaltig zu vernetzten und dabei auf massive Förderungen durch Bund  und Land zurückgreifen zu können, so Mende.

„Ich bekenne mich klar zur CityBahn! Die CityBahn ist ein Jahrhundertprojekt  und ebenso eine Jahrhundertchance für eine menschengerechte Stadt. Sie ist ein zentraler und notwendiger Bestandteil der Lösung unserer unbestreitbaren Verkehrsprobleme.“ – Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende

Mobilität müsse neu gedacht und zukunftsfähig gemacht werden. Mainz wachse ebenso wie Wiesbaden. Jedes Jahr kämen rund 2000 Menschen hinzu, die dort leben, wohnen und arbeiten wollen. Unsere wachsende Stadt braucht Antworten auf die Frage, wie der Verkehr der Zukunft aussehen kann, wie sich Staus vermeiden  lassen, wie die Menschen zur Schule, in die Hochschule, zur Arbeit zum Einkaufen oder zum Besuch auf dem Wochenmarkt kommen. Und wir müssen auch die Frage beantworten, wie wir die Luftqualität verbessern können, sagte Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz.

„Zukunftsfähige Mobilität ist eines der wichtigsten Themen dieser Zeit. Aus Mainz kommt daher ein klares Ja zur CityBahn. Wir haben die einmalige Chance, ein  städte- und länderübergreifendes Straßenbahnsystem zu schaffen und eine Modellregion für nachhaltige Mobilität in Deutschland zu werden.“ – Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz

„Wir können die Stadt Mainz nicht mehr isoliert betrachten, sondern müssen zusammenhängend und großräumig denken.“ Dem Mainzer Oberbürgermeister ist es wichtig, dass die Verkehrsplanung der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt abgestimmt mit Rheinhessen und Wiesbaden erfolgt. Dabei müssen alle an dem Jahrhundertprojekt beteiligten die Ziele Nachhaltigkeit, Bezahlbarkeit, Sicherheit und Luftreinhaltung als übergeordnete Ziele verfolgen. Alle Verkehrsträger, auch der Lieferverkehr und der ruhende Verkehr, sollen berücksichtigt werden. Der ÖPNV müsse weiter Vorrang bekommen und gestärkt werden. Der Fahrradverkehr solle weiter ausgebaut werden, so Ebling weiter.

„Wir stehen zu dem Projekt CityBahn. Die CityBahn ist das wichtigste Verkehrs- infrastrukturprojekt in der Kreisregion Aartal mit der Kreisstadt Bad Schwalbach und der größten Stadt im Kreis: Taunusstein. Sie bietet 70000 Bewohnerinnen und Bewohnern der Region ein komfortables Mobilitätsangebot zur Schule, zur Hochschule, zur Arbeit oder zum Einkaufen.“ – Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises

Für den Rheingau-Taunus-Kreis sei die CityBahn das mit Abstand wichtigste Verkehrsinfrastrukturprojekt. Der Kreis stehe zu dem Projekt und sehe darin die einmalige Chance die rund 70000 Bewohner verkehrstechnisch besser an die Zentren anzubinden, so Kilian weiter. Viele Menschen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis arbeiteten in Wiesbaden, Mainz oder Frankfurt. Sie pendeln täglich. Viele davon mit dem Auto. Kilians Ziel ist es daher auch, einen großen Teil dieser Verkehre auf die Schiene zu bringen. Nur mit der Bahn lassen sich die Verkehrsprobleme, die noch deutlich zunehmen werden, lösen. Wiesbaden darf das Umland nicht vergessen, so Kilian weiter. Auch im Rheingau-TaunusKreis werde es Informationsveranstaltungen zur CityBahn geben. Derzeit laufen die Baugrunduntersuchungen entlang der Aartalstrecke bis nach Bad Schwalbach.

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„Soll der Verkehr in Wiesbaden, zur Vermeidung von Staus und weiteren Verkehrsbeschränkungen für den Autoverkehr, durch eine leistungsfähige Straßenbahn (Citybahn) von Mainz kommend über die Wiesbadener Innenstadt bis Bad Schwalbach weiterentwickelt werden, um Verkehrszuwächse aufzufangen und Umweltbelastungen (Luftverschmutzung, Lärmbelastung) zu verringern?“
1365 votes

Nachrichten aus dem Ortsbezirk Mitte lesen Sie hier.

Die offizielle Internetseite der CityBahn Wiesbaden finden Sie unter www.citybahn-verbindet.de.

 

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4 Kommentare

4 Kommentare

  1. christo sagt:

    Die Biebricher Allee war früher eine wunderschöne Kastanienallee, die bis nach Biebrich führte. In den 1970ziger Jahren haben ehrgeizige Stadtpolitiker u.a. den Umbau der Allee beschlossen in deren Durchführung sämtliche Bäume abgeholzt wurden – nicht nur erkrankte und altersschwache Bäume, sondern auch der komplette gesunde Baumbestand. Als Ersatz wurden europaweit Silberlinden eingekauft und gepflanzt inkl. eines nicht funktionierenden Bewässerungs-Systems. Nun haben wir das Jahr 2020 und wieder versuchen ehrgeizige Politiker und Politikerinnen sich ihr ideologisches BAU-Denkmal zu schaffen. Natürlich nachhaltig! – Und nachhaltig wird das Projekt „Citybahn“ für die Bürger sicherlich: denn der Bau dieses „Großen Zukunftsprojektes“ wird nicht über Nacht erfolgen. Das Gleisbett dieser Bahn und die damit gewünschte Nutzungsumwandlung entsteht nicht durch „Aufsprühen“ auf vorhandene Fahrspuren. Sondern hierfür müssen entlang der geplanten Streckenführung ganze Straßenzüge gesperrt bzw. aufgerissen werden. Der Bau der Citybahn wird aus Wiesbaden für die nächsten Jahre eine großflächige Dauerbaustelle machen inkl. aller negativen Begleiterscheinungen wie Lärm, Staub und Stau. Überall dort wo die Elektrifizierung entstehen soll, werden Bäume und Grünflächen abgeholzt und auch nicht ersetzt werden. Die klimatischen Bedingungen – gerade in den Innenstadtbereichen, werden sich gravierend verändern. Denn dort wo die „grüne Lunge“ wegfällt, wird eine natürliche Frischluftzufuhr nicht mehr vorhanden sein, die Aufheizung der Innenstadt wird zunehmen. Und auch durch die zunehmende Bauverdichtung zur Schaffung neuen Wohnraums wird dieser Effekt weiter gesteigert. Dazu kommt die neue Lebenswirklichkeit „Corona-Virus“, die in dem bisherigen Mobilitätskonzept gar keine Berücksichtigung findet. Sollte es aber.
    Natürlich bedarf es neuer Mobilitätskonzepte in Zeiten des Klimawandels – die Citybahn in der geplanten Form stellt für die komplexe Problemlage nur keine Lösungsoption dar, sie wird nur ein Vielfaches an Geld kosten, nachhaltig!

    1. Haben Sie hiervon noch Bilder?

  2. Guenter sagt:

    Liegt nicht GEGENTEIL VON AUTOFAHRER-PROFITIERUNG vor, wenn bei jedem Citybahn-Haltestellen-Stop GESAMTER Autoverkehr zum Erliegen kommt ?

    Wie sind GENAU IN DIESEM MOMENT Notfall-Fahrten von Feuerwehr, Notarzt-/Krankenwagen + Polizei-Fahrzeugen und die gesetzliche Autofahrer-Verpflichtung zur Bildung einer RETTUNGS-GASSE geregelt ?

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.