Saisonziel erreicht!? Der VCW liegt mit 31 Punkten für den VfB Suhl Lotto Thüringen uneinholbar auf dem achten Tabellenplatz:

Alle Frauen an Bord überzeugten Wiesbadens Erstlige-Volleyballerinnen in Schwerin eindrucksvoll. Die VCW-Damen um Nathalie Lemmens setzten den Gegner von Anfang an mit einem starken Aufschlags unter Druck und folgten der vom Trainer ausgegeben Taktik.

SSC Palmberg Schwerin – VC Wiesbaden 1:3

Satz 1, 28 Minuten – 24:26
Satz 2, 30 Minuten – 24:26
Satz 3, 24 Minuten – 25:21
Satz 4, 27 Minuten – 21:25

MVP Gold, Nathalie Lemmens | MVP Silber, Mckenzie Adams

Der SSC hatte am Donnerstagabend große Probleme in der Annahme. Ob es an eigene Schwächen – oder am druckvollen Aufschlagen lag, egal, die Volleyballerinnen aus Schwerin und kamen einfach nicht zu dem für sie so typischen kraftvollen und variablen Angriffsspiel. Dafür setzten die Hessinnen über gleich mehrere Spielerinnen empfindliche Nadelstiche. Insbesondere Außenangreiferin Tanja Großer (15 Punkte) sowie die Mittelblockerinnen Selma Hetmann (11 Punkte) und Nathalie Lemmens (12 Punkte), die später mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet wurde, zeigten ihre Qualitäten. Im ersten Durchgang gelang dem VCW sogar eine furiose Aufholjagd: Eigentlich lag man mit 10:16 relativ abgeschlagen zurück. Durch eine fulminante Aufholjagd sicherten sich Wiesbadens Volleyballerinnen dann aber doch mit 26:24 den Satzerfolg.

„Die Playoff-Teilnahme war unser Ziel und meine Mannschaft hat sich das auch redlich verdient.“ – Dirk Groß, VCW-Chef-Trainer

Auch im zweite Durchgang setzen sich die Wiesbadnerinnen nach einem offenen Schlagabtausch mit dem selben Ergebnis durch. Besonders dieser Satzgewinn sorgte auf dem Feld und bei den daheimgebliebenen Fans, die sich zum Public Viewing im Das Wohnzimmer verabredet hatten, für einen kollektiven Jubel. Mit zwei gewonnen Sätzen stand der VCW bereits vor Spielende als Playoff-Teilnehmer fest.

„Wenn meine Mannschaft zum Ende der Hauptrunde nach allen Höhen und Tiefen in der Saison nochmal so eine Leistung abruft, dann kann man davor nur den Hut ziehen.“ – Dirk Groß, VCW-Chef-Trainer

Doch Wiesbaden wollte mehr. Auch wenn es im dritten Satz noch nicht zum Gewinn des Spiels reichte, im vierten Durchgang war es einer der vielen Aufschlagfehlern der Schweriner, die den 3:1-Auswärtserfolg der Hessinnen perfekt machte.

„In den vergangenen Jahren hatten wir in der zweiten Saisonhälfte einen Lauf. Diesmal haben wir nur etwas später damit angefangen.“ – Dirk Groß, VCW-Chef-Trainer weiter.

Wiesbadens Trainer habe seinem Team ein Aufbäumen in dieser Form immer zugetraut. Wir haben uns von keinem Rückschlag unterkriegen lassen. Das sah auch Christopher Fetting, Prokurist der VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH so: Wir können sehr stolz auf unsere Mannschaft sein. In der letzten Phase der Hauptrunde hat sie bewiesen, was in ihr steckt. Mit den zuletzt überraschenden Siegen gegen Dresden und Schwerin ist der Playoff-Einzug wirklich verdient!

Ausblick

Als mögliche Playoff-Gegner des VC Wiesbaden sind jetzt der Tabellenerste Allianz MTV Stuttgart sowie erneut der Tabellenzweite SSC Palmberg Schwerin im Rennen. Diese Entscheidung fällt aber erst am Samstagabend im Spiel gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen. Gewinnt Wiesbaden, könnte die Mannschaft von Trainer Dirk Groß noch auf den siebten Tabellenplatz klettern. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der VCW sein Spiel mit mindestens 3:1 gewinnen kann, während die Ladies in Black Aachen ihre zeitgleiche Auswärtspartie beim USC Münster mit 1:3 oder 0:3 verlieren müssten.

Volleyballbundesliga, Damen, 2018.2019, 21. Spieltag, Tabelle

Platz Mannschaft Sp S U N Sätze Diff Pkt
1 Allianz Volley Stuttgart 21 20 0 1 62:11 51 58
2 Schweriner SC 21 19 0 2 59:17 42 54
3 Dresdner SC 21 13 0 8 47:29 18 42
4 SC Potsdam 21 11 0 10 44:37 7 37
5 Rote Raben Vilsbiburg 21 12 0 9 38:31 7 35
6 USC Münster 21 12 0 9 40:36 4 34
7 PTSV Aachen 21 11 0 10 40:36 4 34
8 1.VC Wiesbaden 21 11 0 10 39:40 -1 31
9 VfB Suhl Thüringen 21 9 0 12 32:43 -11 26
10 FTSV Straubing 21 5 0 16 21:52 -31 16
11 SWE Volley Team 21 3 0 18 20:57 -37 9
12 VCO Berlin 21 0 0 21 10:63 -53 2

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