Das Coronavirus schränkt das öffentliche Leben weiter ein. Wiesbaden schließt seine öffentlichen Schwimmbäder und Thermen.

Auch wenn alle vorliegenden Erkenntnisse darauf hindeuten, dass das Coronavirus durch das Chlor sowie durch die Temperaturen in Saunen sicher abgetötet werden – besteht in Schwimmbädern das gleiche Ansteckungsrisiko als in anderen Einrichtungen auch. Etwa in Umkleidekabinen, an der Kassen oder im Relaxbereich. Folglich ist es der Schluss der Kette: Die Wiesbadener Hallenbäder und die beiden Thermen schließen ab dem 15. März bis auf Weiteres. Anlass hierfür sind die Situation rund um das Coronavirus und die notwendigen Maßnahmen zum Infektionsschutz.

Betroffen sind neben dem Thermalbad Aukammtal die Kaiser-Friedrich-Therme, das Frei- und Hallenbad Kleinfeldchen, das Hallenbad Kostheim sowie das Freizeitbad Mainzer Straße.

Zu einem Teil sind damit von morgen an Mitarbeiter vom Dienst freigestellt. Das betrifft insbesondere die Gastronomie, Reinigungskräfte, Servicemitarbeiter oder das technische Personal. Einige Mitarbeiter werden aber auch auf die Freibäder umverteilt, um diese auf die bevorstehende Freibadsaison vorzubereiten, heißt es.

Information für alle Badegäste

Die Grippe- und auch die Coronaviren sind nach derzeitigem Wissensstand nicht über das Badewasser zu übertragen. Damit besteht im Schwimmbad kein erhöhtes Infektionsrisiko, es gelten dieselben Vorsichtsmaßnahmen, die in allen anderen öffentlichen Gebäuden auch angezeigt sind.

Hygiene

Zu den wichtigsten Maßnahmen zur individuellen Prävention zählt das befolgen der Husten- und Nies-Etikette sowie eine gründlichen Handhygiene. Husten und Niesen Sie bitte möglichst immer in die Armbeuge und waschen Sie Ihre Hände häufig und gründlich. Duschen Sie bitte vor dem Bad und waschen Sie sich gründlich mit Seife/Duschgel.

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