Die Wiesbadener Stadtgrenze ist fast 80 Kilometer lang, 9 Kilometer davon grenzen an Mainz und knapp 290.000 Menschen leben hier.

Das  Statistische Jahrbuch der Stadt Wiesbaden, herausgegeben vom Amt für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik, gibt das demografische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben in der hessischen Landeshauptstadt  kompakt in Form von Tabellen, Schaubildern sowie langjährigen Entwicklungsrückblicken wider. Daraus geht hervor

Wiesbadens Bevölkerung kurz gefasst

Ende des Jahres 2016 lebten 289.544 Menschen in Wiesbaden, von denen sogar 36 % gebürtige Wiesbadener sind.

Etwas mehr als ein Sechstel der Wiesbadener sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und ein Fünftel der Bevölkerung sind 65 Jahre oder älter; das Durchschnittsalter liegt bei 43 Jahren.

16.800 Wiesbadener/-innen haben einen türkischen Migrationshintergrund, sie stellen die größte Migrantengruppe.

In Wiesbaden leben in 29.405 Haushalten Kinder unter 18 Jahren, das entspricht einem Anteil von 20 Prozent an allen 146.073 Privathaushalten.

Es sind im Jahr 2016 gut 4.400 Personen mehr zu- als weggezogen. Außerdem sind gut 3.200 Kinder auf die Welt gekommen – ein neuer Rekord.

Wiesbadenerinnen sind bei ihrer ersten Hochzeit im Schnitt 29 Jahre alt, Männer 32 Jahre.

In dem neuen Jahrbuch der Landeshauptstadt Wiesbaden können Leser je nach Interessenslage aus einer Vielzahl an Themen wählen und erfahren beispielsweise, dass es in Wiesbaden 5.000 Hektar Wald und knapp 1.000 Hektar Grünanlagen gibt, oder dass 36 Prozent der in Wiesbaden Lebenden auch gebürtige Wiesbadener/-innen sind.

Familienstand – „Neben den Ausprägungen ledig, verheiratet, verwitwet und geschieden gibt es seit 2001 auch ‚eingetragene Lebens- Partnerschaften‘.“

Statistische Spotlights für Wiesbaden sind: In jedem fünften Wiesbadener Haushalt leben Kinder und im Kindergartenjahr 2016/2017 gab es in Wiesbaden 3.152 Krippen- und Tagesmütterplätze für unter Dreijährige, 9.276 Betreuungsplätze für über Dreijährige sowie 6.887 Hortplätze für Grundschulkinder.

„In Wiesbaden haben momentan vier verschiedene Hochschulen einen Standort, wobei die HOCHSCHULE RHEINMAIN die mit Abstand Größte ist.“

Der Anteil der Ein- und Zweifamilienhäuser liegt bei 64 Prozent; 24 Prozent aller Haushalte sind in den „eigenen vier Wänden“. In Wiesbaden arbeiten fast 15.000 Beamte, über 10.000 sind beim Land beschäftigt. Die meisten Einpendlerinnen und Einpendler kommen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis, die meisten Auspendler haben in Frankfurt ihren Arbeitsplatz.

„Knapp 260 000 Besucher haben im Jahr 2016 in der Wiesbadener Spielbank ihr Glück gesucht. Im Kulturzentrum Schlachthof hatten die 416 Veranstaltungen ca. 210 000 Besucher.“

Die Wiesbadener Stadtbibliothek hatte im Jahr 2016 rund 17.000 Nutzer/-innen, die knapp 752.000 Ausleihen getätigt haben. Jedes dritte Medium der Mediathek und der Stadtteilbibliotheken ist ein Kinder- oder Jugendbuch. Zum 31. Dezember 2016 gab es in Wiesbaden 137.826 PKW, 37 Prozent dieser Autos sind bereits zehn Jahre und älter.

„Knapp 70 000 Personen sind Mitglied in einem Wiesbadener Sportverein. Die 9 (Frei-) Bäder und Thermen in der hessischen Landeshauptstadt wurden im Jahr 2016 von 1,25 Mio. Menschen besucht.“

Die ESWE Verkehrsgesellschaft transportierte im Jahr 2016 55,4 Millionen Fahrgäste in 242 Bussen. Im Vergleich der Großstädte im Rhein-Main-Gebiet ist die Einwohnerzahl Wiesbadens von 2011 bis 2016 mit einem Plus von 4,7 Prozent am wenigsten gewachsen – Offenbach hatte mit plus 9,7 Prozent den größten Bevölkerungszuwachs.

Herunterladen, einsehen und überrascht sein

Dies ist lediglich ein kleiner Ausschnitt der Fülle an Daten und Fakten, die für das „Statistische Jahrbuch 2016“ auf 273 Seiten vom Amt für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik zusammengestellt wurden. Das „Statistische Jahrbuch“ steht im Internet als Download unter www.wiesbaden.de/statistik zur Verfügung.

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