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Dr. Eva Waller

Eva Waller steht im Finale um den Titel „Hochschulmanagerin des Jahres“

Prof. Dr. Eva Waller führt die Hochschule RheinMain seit 2021 mit klarer Linie, analytischer Haltung und menschlicher Balance. Nun steht sie im Finale um den Titel „Hochschulmanagerin des Jahres 2025“ – eine Auszeichnung für visionäre Hochschulgestaltung.

Volker Watschounek 2 Monaten vor 0

Prof. Dr. Eva Waller, Präsidentin der Hochschule RheinMain, wurde für den Titel „Hochschulmanagerin des Jahres 2025“ nominiert.

Manchmal braucht Führung keine großen Gesten, sondern klare Linien. Prof. Dr. Eva Waller, Präsidentin der Hochschule RheinMain (HSRM), zeigt seit 2021, dass sich Hochschulen mit Haltung führen lassen – analytisch, werteorientiert und stets mit dem Blick nach vorn. Nun steht sie im Finale um den Titel Hochschulmanagerin des Jahres 2025, verliehen vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Die Auszeichnung gilt als eine der renommiertesten im deutschen Wissenschaftssystem. Sie ehrt Menschen, die Hochschulen nicht nur verwalten, sondern gestalten. Menschen, die Strukturen verändern, ohne ihre Überzeugungen zu verlieren.

Führung mit Format

„Klare, analytische Haltung“ und ein „verantwortungsbewusster, werteorientierter Führungsstil“ – so begründet die Jury ihre Entscheidung, Eva Waller in die Endrunde zu wählen. Sie leitet eine Hochschule, die mit 12.600 Studierenden, fünf Fachbereichen und Standorten in Wiesbaden und Rüsselsheim in der hessischen Bildungslandschaft fest verankert ist.

Doch Wallers Führungsverständnis geht über Zahlen hinaus. Sie versteht Management als Menschlichkeit mit System – als Balance zwischen strategischer Weitsicht und respektvollem Miteinander. Ihre Hochschule soll kein Verwaltungsapparat sein, sondern ein lebendiger Organismus, in dem Ideen wachsen dürfen.

Die Logik des Fortschritts

Die Jury hatte es in diesem Jahr nicht leicht. Sechs Hochschulleitungen, drei Frauen und drei Männer, stehen im Finale – darunter Vertreter aus Hamburg, Bochum, Darmstadt, Wildau und Wiesbaden. Hamburg und Hessen stellen jeweils zwei Nomierte. Ein klares Zeichen, dass sich Hochschulpolitik längst dezentralisiert hat.

Wallers Nominierung fällt in eine Zeit, in der Hochschulen zwischen Künstlicher Intelligenz, Fachkräftemangel und Internationalisierung neue Antworten suchen. Führung, so zeigt ihr Beispiel, bedeutet hier nicht Kontrolle, sondern Vertrauen: Räume schaffen, in denen Wissenschaft gedeihen kann.

Vom Datenraum ins Denkraum

Das Auswahlverfahren des CHE folgt einer wissenschaftlichen Logik: Zuerst eine datengestützte Vorauswahl von 40 Hochschulen mit besonders dynamischer Entwicklung. Dann Interviews und Bewertungen durch Hochschulräte und Präsidien, ergänzt durch eine Online-Befragung. Erst danach formt die Jury ihr Urteil.

Die Perspektive ist breit: Sie reicht von der strategischen Planung bis zur Kultur der Zusammenarbeit im Leitungsteam. Entscheidend ist nicht die Selbstdarstellung, sondern die Wirkung. Wer Hochschulen leitet, muss Menschen gewinnen, nicht nur Prozesse steuern.

Tag der Entscheidung

Am 20. November 2025 wird der Gewinner im Rahmen der Veranstaltung „ZEIT für Bildung“ in Berlin bekannt gegeben. Ob es für Eva Waller am Ende zum Titel reicht, bleibt offen. Fest steht: Schon die Nominierung ist ein Ausrufezeichen – für eine Hochschule, die Wissenschaft mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet, und für eine Präsidentin, die Haltung zeigt, wenn Führung gefragt ist.

Foto oben ©2023 Hochschule RheinMain

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Die Internetseite der Hochschule Rhein-Main finden Sie unter www.hs-rm.de.

Erstveröffentlichung: 08.11.2025
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