Menü

kalender

Juli 2024
S M D M D F S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Partner

Partner

/* */
Fußgängerstadt, Modellstadt Fußverkehr: Wiesbaden

Wiesbaden auf dem Weg zur Fußgängerstadt

Seit einem Jahr sammeln ausgewählte Quartiers-Geher bereits Erfahrungen. Zum Bergfest kommen Sie am 18. Oktober zusammen um gemeinsam mit dem Tiefbau- und Vermessungsamt und „FUSS“ über Erfahrungen und Mängel zu berichten.

Volker Watschounek 2 Jahren vor 0

Wer die Anliegen und Nöte der Zufußgehenden verstehen will, muss sich auf die Beine machen und hinschauen. Der Fachverband Fußverkehr Deutschland begleitet Wiesbaden auf dem Weg zur Fußgängerstadt und hat das getan.

Ein Jahr ist es her, da haben wir darüber berichtet, dass Wiesbaden zu einer von fünf Modellkommunen geworden ist, in der evaluiert werden sollte, wie gut Fußgänger in der Stadt unterwegs sind. Auf dem Programm standen Fußgängerchecks, Workshops, Strassenaktionen sowie Planerforen. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Infoveranstaltung, kurz gefasst

Fachverband Fußverkehr Deutschland – Zufußgehende
Wann: Dienstag, 18. Oktober 2022, 17:00 Uhr
Wo: Platz vor der Kirche St. Birgid (Patrickstraße/Ecke Birgidstraße) (Anfahrt planen)

Halbzeit. Vor einem Jahr wurde das Projekt Gut gehen lassen – Bündnis für attraktiven Fußverkehr gestartet. Auf dem zweijährigem Weg wurde in Wiesbaden gemeinsam mit der Stadtverwaltung und der Fachöffentlichkeit ein Workshop zur Fußverkehrsförderung durchgeführt wurde. Im Rahmen eines Fußverkehrs-Checks untersuchte der verein FUSS den Stadtteil Bierstadt auf Stärken und Schwächen der Fußwege. Einige ausgewählte Situationen werden bei einem Gespräch am 18. Oktober entlang eines Spaziergangs speziell aus der Perspektive der Fußgänger beleuchtet. Dabei erhalten jeweils die politischen Vertreter die Gelegenheit, ihre Position zur zukünftigen Förderung des Fußverkehrs darzulegen. Eine abschließende Diskussionsrunde bietet den Wiesbadenern die Möglichkeit, Fragen zur Fußverkehrsförderung an die politischen Vertreter zu richten.

„Zufußgehen ist die wichtigste, natürlichste und emissionsärmste Fortbewegungsart für uns Menschen. Wiesbaden hat sich als Ziel gesetzt, mehr für den Komfort und die Sicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern zu tun, und unterstützt daher das Modellprojekt des FUSS e.V.“ – Verkehrsdezernent Andreas Kowol

Das Gespräch ist Teil des zweijährigen Projektes „Gut gehen lassen – Bündnis für attraktiven Fußverkehr“, bei dem Wiesbaden neben Braunschweig, Erfurt, Flensburg und Meißen als Modellstadt ausgewählt wurde. Dreißig Städte hatten sich für das Projekt beworben, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz sowie vom Umweltbundesamt gefördert wird.

„Als erstes Bundesland hat Berlin daher gesetzlich verankert, den Fußverkehr zu fördern. Wir investieren in Infrastruktur, um das Zu-Fuß-Gehen komfortabler und sicherer zu machen.“ – Berliner Senatsverwaltung

Seinen Ergebnisbericht, der Analyse und Empfehlungen zur Förderung des Zufußgehens enthalten wird, will FUSS e.V. zum Ende des ersten Quartals 2023 der Wiesbadener Stadtverwaltung und Stadtpolitik vorlegen. Dieser wird auch die Hinweise aufführen, die von den ehrenamtlichen Quartiers-Geher eingebracht werden. Das sind Bürger, die von FUSS e.V. eine Schulung erhalten haben, um zum Beispiel selbst Fußverkehrs-Checks durchzuführen. Über die eigentliche Projektlaufzeit hinaus können sie zukünftig die Stadtverwaltung und Kommunalpolitik auf Stolperfallen oder auch gravierendere Missstände hinweisen sowie geeignete Maßnahmen vorschlagen.

Foto oben ©2021 Pixabay

Weitere Nachrichten aus aus dem Ortsbezirk Mitte lesen Sie hier.

Mehr Informationen zum Projekt Gut gehen lassen… finden Sie im Internet unter www.fussverkehrsstrategie.de.

 

Diskutieren Sie mit

Diskutieren Sie mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.