Der Anblick ist faszinierend.  Dort, wo eben noch Dunkelheit den Raum füllte, rotiert ein Skelett vor den Augen. Dank Virtual Reality und 3D-Brille sind Knochen und Strukturen bis ins Detail zu erkennen.

Virtual Reality (VR) und Augmentierte Realität (AR) geht aber nich weiter. Ist grenzüberschreitend. Versetzt die Betrachter an ungewohnte Orte – sind Technologien, die aufgrund ihrer Verfügbarkeit im Massenmarkt in den Blickpunkt zahlreicher Innovationen gelangt sind. Inwieweit diese zukunftsträchtigen Technologien auch Anwendung im Bereich der medizinischen Fortbildung finden können und welche zielgruppenspezifischen Anforderungen dabei erfüllt sein sollten, ist ein weites Forschungsfeld, mit dem sich eine Forschungsgruppe von health & media GmbH (Darmstadt) und der Hochschule RheinMain (Wiesbaden) zusammengeschlossen haben. Das Projekt wird vom Land Hessen mit rund 419.000 Euro gefördert.

„Wir freuen uns darüber, mit der Hochschule RheinMain, genauer dem Visualisierungslabor geleitet von Prof. Dr. Ralf Dörner, einem international anerkannten Experten im Bereich VR/AR, den idealen Projektpartner gefunden zu haben.“ – Dr. Wolfram Wiegers, Geschäftsführer

VR-AR-MED2 fokussiert auf die konkrete Anwendung von VR/AR in der medizinischen Fortbildung, um spezielle Nutzenpotenziale zu entwickeln. Hier sehen die Projektpartner durch den Einsatz von VR/AR gute Optimierungschancen für ein effizienteres Lernen, eine höhere Motivation, die Vermittlung von Zusatzqualifikationen sowie höhere mediale Attraktivität des Lehrmaterials. Die health&media GmbH betreibt bereits unter www.arztcme.de ein eigenes Fortbildungsportal für Ärzte unterschiedlicher Fachdisziplinen.

„Die realistische Simulation aller Sinneseindrücke ist dahereine hochkomplexe Aufgabe, die eine hohe Rechenleistungsowie eine Vielzahl an Eingabegeräten und Sensoren benötigt.“ – Johannes Kammerer, Absolvent

Mit der Kooperation stehen für das neue Projekt nicht nur umfangreiches Knowhow in der Nutzung von VR/AR zur Verfügung, sondern auch innovative Vorgehen, wie zum Beispiel ein Pattern-basierter Ansatz und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Prof. Dr. Ralf Dörner vom Fachbereich Design Informatik Medien: „Unter Pattern verstehen wir hier bewährte Schablonen für den gezielten Einsatz von VR/AR in der medizinischen Fortbildung, die einen besonders hohen Mehrwert bieten. Diese wiederverwendbaren Schablonen werden im Projekt erarbeitet und technisch umgesetzt, um einen effizienten Einsatz von VR/AR-Technologien zu ermöglichen.“ Erste Prototypen werden für das Jahr 2020 erwartet.

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