Wiesbaden legt den Fokus der Gründungsförderung auf die Förderung der Selbständigkeit. Viele ausgewählte Angebote setzen darauf auf und stärken den Unternehmergeist: der Gründer in Wiesbaden.

Selbständig werden. Unternehmergeist entwickeln und stärken. Gründer in Wiesbaden sein: zwei Kernziele, die Gründung eines Unternehmens in entscheidender Form erleichtern. Einer der ersten Schritte, der in Wiesbaden von den Verantwortlichen umgesetzt wurde, war die Vernetzung der vorhandenen Beratungsangebote. Die Wiesbadener Beratungseinrichtungen halten für Gründer und diejenigen, die über diesen Schritt nachgehen, eine Reihe von Veranstaltungen bereit, die zum einen der Information, zum anderen aber auch dem Networking dienen.

Unternehmensgründungen werden immer interessanter

Wie auf Bundesebene liebäugeln auch in Wiesbaden immer mehr Menschen mit dem Start ins Unternehmerleben. Argumente für die Unternehmensgründung in der Bundesrepublik gibt es viele. Für zahlreiche Gründer geht es vor allem darum, das Hobby zum eigenen Beruf zu machen und einer Aufgabe nachzugehen, die ihnen Spaß macht. Die Branchen, in denen Wiesbaden und das Umland auf Neugründungen verweisen können, reichen von der Gastronomie und dem Handwerk bis hin zum DIY-Bereich.

Gerade der DIY-Bereich hat in den letzten Jahren erheblich an Aufwind gewonnen. Immer mehr Gründer gehen mit der Idee an den Start, eigens hergestellte Produkte zu verkaufen. Tatsächlich waren auch dank des wachsenden Onlinehandelsund den damit breiten Vertriebsmöglichkeiten die Voraussetzungen für einen Start in diesem Bereich noch nie so gut.

Neben- oder Haupterwerb: Grundlagen früh festlegen

Möchten sich Gründer auf den Vertrieb von DIY-Artikeln konzentrieren, steht zunächst die Frage im Raum, ob der Aufgabe im Neben- oder Haupterwerb nachgegangen wird. Die damit verbundenen Rahmenbedingungen müssen früh abgesteckt werden, um einen reibungslosen Start zu ermöglichen. Die Unternehmensgründung im Nebenerwerb bietet zunächst die Möglichkeit, weiter dem bisherigen Job nachzugehen, wodurch natürlich auch eine gewisse finanzielle Sicherheit gegeben ist.

Bei Gründungen im Haupterwerb sind die jungen Unternehmer natürlich einem gewissen finanziellen Risiko ausgesetzt. Gleichzeitig können sie aber auch die volle Aufmerksamkeit auf das Unternehmen lenken. Sowohl eine Gründung im Haupt- als auch im Nebenerwerb setzt eine Gewerbeanmeldung voraus. Gleichzeitig muss jeder Unternehmensstart gut geplant sein.

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Bild: Start up in Wiesbaden ©2020 Adobe Stock – whyframeshot

Wettbewerb vergleichen und Möglichkeiten erkennen

Die ersten Aufgabe, die ein Gründer hat,besteht darin, sich einen Überblick über den Markt zu verschaffen. Wie sieht die Konkurrenz aus? Wie kann das eigene Produkt bestmöglich vermarktet werden? Bietet sich ein Ladengeschäft in Wiesbaden an? Kann mit dem eigenen Produkt eine Nische besetzt werden?

Gleichzeitig sollten möglichst früh die Ausgaben definiert werden, die zum einen mit der Unternehmensgründung und zum anderen mit dem Geschäftsbetrieb einhergehen. Diese gilt es umfassend zu erfassen, sodass alles im Blick behalten wird. Nur wenn die Ausgaben bekannt sind, lässt sich ermitteln, wie viel Geld mit den eigenen Produkten jeden Tag verdient werden muss. Diese Kennzahlen sind wichtig, um das Unternehmen auf Dauer in die richtigen Bahnen zu lenken.

Kombination aus Online-Handel und lokalem Geschäft auf dem Vormarsch

Bei der Vermarktung einiger Produkte hat sich in den letzten Jahren die Kombination aus Online-Handel und Laden durchgesetzt. Beides bringt den Gründern attraktive Vorteile und spricht zugleich teilweise ganz unterschiedliche Zielgruppen an. Während mit einem Onlineangebot Kunden ortsunabhängig mit den eigenen Waren bedient werden können, schätzen viele Wiesbadener auch weiterhin den Kontakt vor Ort. Hierfür ist ein eigener Laden ideal. In ihm kann nicht nur die von Hand gefertigte Ware angeboten werden, ein Laden ist auch der ideale Ort für die Kundenpflege. Wichtig ist in beiden Fällen, dass man sich und seine Produkte gekonnt vermarktet. Auch wenn es sich nur um ein kleines Geschäft handelt, sollten die Waren ansprechend präsentiert werden und ein einheitlicher Auftritt gewährleistet sein. Jedes Unternehmen sollte daher mit einer eigenen Corporate Identity arbeiten. Logo und Unternehmensfarben spiegeln sich hier in allen Werbemitteln wider, zum Beispiel auch auf Etiketten, die sich individuell gestalten lassen.

Es gibt in Wiesbaden eine Reihe von Gewerbeimmobilien, die sich für die Eröffnung kleinerer und größerer Geschäfte eignen. Wichtig ist es, bei einem solchen Objekt vor allem den Standort zu analysieren. Ist die eigene Zielgruppe hier unterwegs? Gibt es starke Konkurrenten in der unmittelbaren Nachbarschaft? Wie sieht der Publikumsverkehr aus?

Aufmerksamkeit bei der Zielgruppe erregen

Damit die eigens hergestellten Artikel möglichst rasch einen neuen Besitzer finden, muss die Ware gezielt vermarktet werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Verbraucher erreicht werden können. Grundsätzlich sollten die Bemühungen vor Ort durch Onlinestrategien und Onlinewerbung unterstützt werden. Soziale Netzwerke wie Instagram und Facebook sind eine hervorragende Möglichkeit, um sich einer breiten Zielgruppe zu zeigen. Hier können die eigenen Produkte nicht nur vorgestellt werden, die Follower lassen sich über diesen Kanal auch ganz wunderbar mit Rabattaktionen und Neuigkeiten versorgen.

Weiterhin bieten sich eine eigene Webseite sowie ein Blog ein. Blogs bieten genügend Platz und Freiheit, um über die eigenen Produkte zu informieren. Dabei können nicht nur Fotos und Videos über den Blog präsentiert werden, er bietet auch genügend Raum für umfassende Beschreibungen. Die Webseite sollte dagegen in erster Linie für die Präsentation der eigenen Marke genutzt werden.

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.gruendungswerkstatt-hessen.de.

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