Lobende Worte zusammengefasst: Klug, vielschichtig, leichthändig, mit großartigen Frauenfiguren und hochinteressanten Einblicken in die Forschung zur Affektpsychologie in der Zwischenkriegszeit in Berlin!

Ein unlösbares Problem, das die Probanden aus der Fassung bringen soll – Jan Böttcher nimmt die Affektforschung rund um Wut, Rage und Ärger zum Mittelpunkt seines historischen Romans „Das Rosen-Experiment“ und gibt dabei spannende Einblicke in die Psychologie der Weimarer Zeit.

Villa Clementine, kurz gefasst

Buchvorstellung – Jan Böttcher liest „Das Rosen-Experiment“
Wann: Mittwoch, 7. Dezember 2022, 19:30 Uhr
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Eintritt: 9,00 Euro, ermäßigt 7,00 Euro

Karten im Vorverkauf zu zwölf, ermäßigt neun Euro gibt es in der Tourist-Information Wiesbaden oder online übers Internet unter www.wiesbaden.de.

Die Goldenen Zwanziger. Berlin erwacht. Auf der Straße, bei Partys oder an der Uni – überall sind junge Männer bereit zum luftig-leichten Flirt. Und dennoch scheint die Stadt zerissen. Während die Ausläufer der Goldenen Zwanziger noch in den Bars und Clubs der Stadt schimmern, droht um die nächste Ecke schon die Machtergreifung durch die Nazis. Dazwischen befinden sich Zenia und Helene. Die eine ist Psychologie-Doktorandin an der Uni Berlin, die andere Bedienung in einem kleinen, schwedischen Café.

„Mit großem Einfühlungsvermögen gestaltet Jan Böttcher ein Figurengespann, das einen Ausschnitt der Berliner Wirklichkeit vor 100 Jahren imaginiert.“ ― Neues Deutschland

Der Professor bringt die beiden zusammen und beauftragt sie mit einem gemeinsamen Projekt. Sie sollen dem Zorn auf den Grund gehen und ihre Probandinnen und Probanden durch kreative Versuche zur Weißglut bringen. Zentral ist dabei das „Rosen-Experiment“, eine unlösbare Aufgabe, die auch den beiden Frauen einiges abverlangt.

Hyginerichtlinien – Beim Aufenthalt im Literaturhaus wird empfohlen, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen.

Zur Person Theresia Enzensberger

1973 in Lüneburg geboren, war Jan Böttcher zunächst Songtexter und Sänger der Berliner Band Herr Nilsson. Seit 2003 hat er fünf Romane veröffentlicht. Mit Nachglühen gewann er den Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. In seinen bislang fünf Romanen setzt er sich vorwiegend mit sozialen Systemen oder Milieus auseinander. Jan Böttcher lebt in Berlin. Im Aufbau Taschenbuch sind seine Romane Das Kaff und Am Anfang war der Krieg zuende lieferbar. Die Internetseite des Autors finden Sie unter www.janboettcher.com.

Foto oben ©2022 Volker Watschounek

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Die offizielle Internetseite vom Literaturhauscafé finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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