Alarmsirenen sind wichtig, um die Bevölkerung im Ernstfall zu warnen. Viermal im Jahr werden sie von der Feuerwehr überprüft. Der nächste Testlauf ist für Dienstag, 19 Uhr, geplant.

Jeder kennt den markanten, lauten Warnton der Alarmsirenen. Die Tonfolge des Warnsignal informiert dabei darüber, ob es sich um einen Feueralarm handelt oder eine allgemeine Warnung. Welches Signal auch immer zu hören ist, es sollten Verhaltensregeln des Bundesinnenminsiteriums eingehalten werden.

Unterschiedliche Signalfolgen

Für einen Feueralarm wird in Deutschland ein Dauerton verwendet, der innerhalb einer Minute zwei Mal unterbrochen wird. Ist eine Minute lang ein auf- und abschwellender Heulton zu hören, handelt es sich um einen Katastrophenalarm oder eine sonstige Warnung.

Verhaltensregeln

Egal, welcher der beiden Typen zu hören ist, eines haben sie gemeinsam: Die Bevölkerung sollte sich soweit möglich nicht im Freien aufhalten, Türen und Fenster schließen und Rundfunkgeräte mit lokalen Programmen einschalten. Im Katastrophenfall werden wichtige Informationen mit Radiodurchsagen verbreitet. Wer die Radiodurchsagen verpasst, kann alle notwendigem Informationen auch im Internetangebot Wiesbadener Feuerwehr nachlesen. Unter Umständen ist es erforderlich, seine Nachbarn zu informieren oder die Klimaanlage auszuschalten.

Probealarm: Hintergrund

Wiesbaden hat, wie alle anderen hessischen Kommunen die Verpflichtung, die Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall sicherzustellen. Grundlage hierfür ist §3, Absatz 1 des Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes (HBKG). Mit dem fünf Sekunden langen Test-Heulton wird diese Verpflichtung erfüllt. Die Probe am kommenden Dienstag ist die Dritte in diesem Jahr. Der nächste Testlauf findet am 7. Oktober um 12 Uhr statt: mit einem einminütigem Test-Ton.

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