Zwischen 1818 und 1910 haben evangelische Pfarrer in Dotzheim eine Pfarrchronik geschrieben. Sie enthält Wissenswertes über die Pfarrer und deren Familien.

Der Heimathistoriker Bernd Blaudow hat sich auf die Spuren des Dotzheimer Pfarrebuch gemacht. Geschrieben hat dies Pfarrer Luja, nach dem der Platz in Dotzheim benannt ist – und der akribischer viel festgehalten hat. 

Stadtmuseum am Markt, kurz gefasst

Vortrag – Dotzheimer Pfarrerbuch – von der Reformation bis heute
Wann: Sonntag, 20. November 2022, 11:00
Wo: sam – Stadtmuseum am Markt, Marktplatz 3, 65183 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Eintritt: frei

Der Heimathistoriker Blaudow, der Lujas Pfarrchronik vor fünf Jahren in leserliche Schrift Übertagen hatte, stellt am Sonntag im Stadtarchiv die Dotzheimer Pfarrchronik vor. Zwischen 1818 und 1910 geschrieben, enthält diese viele Informationen über die einzelnen Dotzheimer Pfarrer sowie über deren Familien. Vorgestellt werden etwa der erste evangelische Pfarrer mit Namen Lonicerus und andere wie der Generalsuperintendent MüllerLudwig Heydenreich, Ludwig Eibach.

Der berühmte Pfarrer Johann Christian Reinhard Luja hat diese Chronik initiiert und selbst sehr ausführlich alle verfügbaren Informationen festgehalten. Die Informationen über seine Vor- und Nachgänger sind meistens sehr dürftig. Hier soll das Dotzheimer Pfarrerbuch ansetzen.

Zur Person Pfarrer Luca 

Johann Christian Reinhard Luja geboren am 16. April 1767 in Wiesbaden; gestorben am † 10. Dezember 1847 ebenda) war ein deutscher evangelischer Pfarrer und Heimatforscher. Er wurde als Sohn eines Kantors geboren. Seine Ausbildung erhielt er zwischen 1776 und 1786 am Gymnasium Philippinum in Weilburg. Im Anschluss studierte er in Gießen Evangelische Theologie. Von 1818 bis 1836 war er als Pfarrer in Dotzheim tätig.

Abseits seines seelsorgerischen Wirkens widmete Luja sich der Erforschung der nassauischen Frühgeschichte. 1811 und 1821 rief er zur Erforschung des Obergermanisch-Raetischen Limes auf. Gemeinsam mit dem aus Wiesbaden stammenden Hofkammerrat Christian Friedrich Habel und dem Frankfurter Gelehrten und Kunstsammler Johann Isaak von Gerning gründete er 1821 den Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung und übernahm darin das Amt des Schriftführers. (Quelle: Wikipedia)

Foto oben ©2022 von Amras WI in der Wikipedia auf Deutsch – Eigenes Werk Gemeinfrei

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