Noch ist nichts verloren und die Hoffnung stirbt zuletzt. Um das Match nicht ganz aus der Hand zu geben, muss am 21. März ein Sieg in Rhaden her. Daumen drücken, damit das den River Rhinos gelingt.

Die Rhine River Rhinos starteten gut ins Spiel. Nach engem Schlagabtausch und mit harter Defense auf beiden Seiten schafften es die Dickhäuter die ersten Punkte des Spiels einzunetzen und damit in Führung zu ziehen. Rahden fand nicht ins Spiel, was die Wiesbadener gnadenlos ausnutzten um sich kontinuierlich weiter abzusetzen. Mit 18:12 ging das erste Viertel klar an die Rhinos.

„Leider haben wir nicht die Leistung gezeigt, wie wir in den vergangenen Partien aufgetreten sind. Nun liegen wir in der Serie hinten, werden aber alles geben, um sie noch für uns zu entscheiden.“ – Trainer Sven Eckhardt:

Auch das zweite Viertel begann gut, die Rhinos blieben bei ihrer Linie während die Mannschaft von Trainer Jaglowski vergeblich versuchte, ins Spiel zu kommen. Erst nach der Hälfte des Viertels schien die Konzentration auf Wiesbadener Seite abzureißen, so dass es Mustafa Korkmaz und Quinten Zantinge gelingen konnte, den Vorsprung einzureißen. Im offenen Schlagabtausch hatte nun Rahden knapp die Nase vorn und die Rhinos begannen dem minimalen Vorsprung hinterher zu laufen. Mit 29:32 ging es in die Halbzeit.

„In der Offensive hätten wir definitiv mehr Punkte holen können. Aber wir sind mit einem knappen Punktestand in die Halbzeit gegangen. In der zweiten Hälfte hätten wir ein besseres Spiel spielen sollen. Aber Rahden hat sich besser auf unsere Defense eingestellt“ – Patrick de Boer

Während die Rhinos dann gegen das verflixte dritte Viertel kämpfen mussten, hatte Rahden endgültig ins Spiel gefunden und schaffte es die wichtigen Punkte einzunetzen, die anders herum auf Wiesbadener Seite auf dem Feld liegen blieben. Dennoch gaben die Dickhäuter nicht auf, kämpften sich immer wieder heran, schafften es aber nicht, das Spiel wieder zu drehen. 43:52 hieß es nach 30 gespielten Minuten.

„Das Spiel hat uns generell aufgezeigt, woran wir bis zum Rückspiel in zwei Wochen noch arbeiten müssen. Wir wissen, wir können das verbessern. Und wir werden hart daran arbeiten bereit zu sein.“ – Patrick de Boer

Im letzten Viertel mobilisierten die Wiesbadener dann noch einmal alle Kraftreserven, um das Spiel wieder zu ihren Gunsten zu drehen. Auch wenn die Defense deutlich besser funktioniert und die Dickhäuter es schaffen die Gäste phasenweise fast vier Minuten vom Scoren abzuhalten, gelingt es in dieser Zeit synchron nicht das Polster der Baskets vollständig schrumpfen zu lassen. Mit 58:70 müssen sich die Rhine River Rhinos geschlagen geben.

Für die Rhinos spielten und punkteten: Andre Hopp (21 Punkte), Matthias Güntner (18), Maurice Amacher (9), Jim Palmer (6), Gijs Even (4), Nicola Damiano, Svenja Mayer, Patrick de Boer und Marvin Malsy.

Ausblick

In der Playoffs Serie geht es am 21.03.2020 um 18 Uhr in Rahden weiter. Das potentielle Spiel Drei findet bei Bedarf am 22.03.2020 stat.

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Die offizielle Internetseite der Rhine River Rhinos finden Sie unter rhine-river-rhinos.de.

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