Der Stadtverordnete der LINKE&PIRATEN Rathausfraktion Wiesbaden, Ingo von Seemen, ist aufgebracht über das intransparenten Personalkarussell in Wiesbaden.

Nur wenige Wochen nach der Oberbürgermeisterwahl scheint es gerade so weiter zu gehen wie bisher. Hochdotierte Geschäftsführerposten werden unter der Hand vergeben und von transparenten und fairen Ausschreibungen ist man in Wiesbaden noch immer weit entfernt. Das Personalkarussell ist so Anonym – und dennoch durchschaubar.

„Allein der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Hans-Joachim Hasemann-Trutzel hat in der Vergangenheit 216.000 Euro über städtische Aufträge erhalten.“ – Ingo von Seemen, Linke & Piraten

Es sei wirklich ironisch. Eigentlich sollten die vom Volk gewählten, ehrenamtlichen Stadtverordneten die Geschicke unserer Stadt leiten. Hinterm Rücken jedoch, würden lukrative Posten und Aufträge weiter vergeben, ohne jegliche Eignungsprüfung. Allein der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Hans-Joachim Hasemann-Trutzel hat in der Vergangenheit 216.000 Euro über städtische Aufträge erhalten.* Das bekommt ein Stadtverordneter für 27,5 Jahre Tätigkeit, bemerkt von Seemen.

„Wir brauchen ergebnisoffene und transparente Ausschreibungen, bei denen die Parteizugehörigkeit keine Rolle spielt.“ – Ingo von Seemen, Linke & Pirate

Während des gesamten Wahlkampfes, habe von Seemen sich dafür eingesetzt, dass Schluss ist mit dem Geben und Nehmen von Posten auf politischer Ebene. Wiesbaden braucht ergebnisoffene und transparente Ausschreibungen, bei denen die Parteizugehörigkeit keine Rolle spiele. Die Linke & Piraten forderten seit Jahren die Reduzierung der städtischen Beteiligungen. Konsequenz daraus wäre, dass die Kooperation weniger Posten verschachern kann. Weiterhin appelliere ich vor allem an unseren neuen OB Gert-Uwe Mende, da endlich durchzugreifen, so der ehemalig OB-Kandidat der Linken weiter.  (Quelle: Wiesbadener Kurier vom 09.08.2019)

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